30.11.2005

Johnny Ritchek in: "Kornkreise Teil 1"

Johnny Ritchek wollte hinter das Geheimnis der berühmten Kornkreise kommen und begab sich deshalb zu einer Stelle, an der schon des öfteren derartige Phänomeme gesichtet wurden.

"Ich glaube nicht daran, dass Kornkreise von Nichtirdischen hergestellt werden - die gibt es bekanntlich nicht." überlegt er. "In der Tat kann man Kornkreise einfach manuell und vor allem irdisch herstellen."

Man brauche dazu lediglich einen langen Stab, ein recht langes Seil und eine Sense. Alles aneinander gebunden habe man schon das wichtigste Werkzeug, um einen Kreis abzuzirkeln. "Das muss natürlich nachts stattfinden, damit´s keiner sieht!" Und fertig sei ein mystisches Zeugnis von fremder Technologie, über das sich Ufologen, Theologen und Mythologen getrost die Köpfe zerbrechen können, während man selbst den nächsten Tag verschlafen könne, weil man ja in der Nacht schwer geschuftet hat.

"Leidtragender ist immer der Bauer, dem das Kornfeld gehört. Er kann einen Teil seiner Ernte vergessen und muss es ertragen, dass Ufo-Touristen noch Monate nach dem Vorfall das Unerklärliche in seinem Feld suchen."

Johnny Ritchek war nun angekommen in einem Feld und er befand sich in der Mitte des sogenannten kosmischen Abdruckes. "Mit der Digitalkamera will ich beweisen, dass hier keine elektromagnetsichen Spannungen herrschen: Einfach ein Foto machen um darauf zu erkennen, dass die Digitaltechnik erfolgreich ablichten kann - ohne Schlieren oder Farbflecken auf dem fertigen Bild."
Außerdem wartete er eine Nacht im Feld ab, ob eventuell Ufos oder dergleichen ankommen, weil aich hier ein vermeintlicher Weltraumbahnhof befindet.

Eingemummelt in seinem warmen Schlafsack schlief Ritchek allerdings sofort bei Anbruch der Nacht ein.

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