23.11.2005

Johnny Ritchek in: "Der Molekularstruktur"

In der Molekularstruktur eines Gegenstandes ist es in der Regel recht kühl, man sollte sich warm anziehen. Hier und da sirren ein paar Elektronen, Protonen und Kleinstpartikel herum, die darf man getrost übersehen, solange man wesentliches beachtet: Nichts durcheinander bringen!


Johnny Ritchek befindet sich heute in einer solchen Molekularstruktur und weiss: "Ich darf mich natürlich nicht so benehmen wie im Porzelanladen meiner Tante." (hierbei sollte man wissen, Miss Ritchek hatte ihren Porzelanladen nur sehr kurz, solange, bis ihr kleiner Neffe zu Besuch kam und in einer Kettenreaktion von Ereignissen sämtliche Einrichtungsgegenstände herunterriss, oder wenigstens dazu veranlasste herunter zu fallen.)


So schleicht sich Ritchek vorsichtig durch die kleinsten aller Teilchen, beobachtet, bestaunt und macht sich Notizen. "Für die Daheimgebliebenen. Immerhin möchte ich gerne darüber referieren, was ich hier bemerke." Kurz überlegend schweift sein Blicke in die Ferne des Mikrokosmos. "An einer netten Universität mit S-Bahn-Anschluss und Aussicht ins Grüne."

Ein Teilchen kommt vorbei, schwirrt um unseren Protagonisten herum, hat so etwas noch nie gesehen und verschwindet wieder. "Natürlich wäre das Referat nicht sehr lang und nicht langweilig. Ich möchte gerne unterhaltend Wissen vermitteln."


Langsam wird es kühl - auch für einen Haudegen wie Johnny Ritchek und er wünscht sich, er hätte sich gemerkt, wie er in diese Molekularstruktur gelangt war. Um daraus Schlüsse zu ziehen, wie er sie wieder verlassen könne. "Habe nämlich den Schal vergessen.."


Anmerkungen aus dem Referat von Johnny Ritchek:

Bild 1 zeigt eine Molekularstruktur, die im Begriff ist, sich ebenfalls etwas warmes anzuziehen. Einen grünen Schal oder ähnliches

Bild 2 geht näher in die Struktur hinein und beleuchtet Flecken von Tomatensosse auf dem grünen Schal der Struktur

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