02.02.2006

Johnny Ritchek in: "Die große Katastrophe Teil 2"

Nur ein paar Tage später registrierte Johnny Ritchek, dass er noch nicht gestorben war. "Und ich dachte, Gammastrahlung sei nicht zimperlich!"

Er stand auf und ging zu seinem Fenster und wunderte sich nicht schlecht: "Der ascheähnliche Niederschlag, der die Planetenoberfläche gänzlich bedeckt hatte ist weg. Stattdessen entdecke ich am Himmel einen Stern, der taghell scheint!"
Ritchek musste sich abwenden, denn das helle Licht blendete ihn.

"Die Katastrophe scheint sich gar nicht auf unsere Welt zu beschränken. Tatsächlich muss sie kosmische Ausmaße erreicht haben." Und fieberhaft überlegte er. "Welche Nukelarwaffen können so verherend sein, dass ein neuer Stern entsteht - und das zufällig direkt vor unserer Haustür?" (beim Ausdruck Haustür lächelt er verschmitzt, dieses Wort würden er und seine Astronomiker-Kollegen stets verwenden, wenn etwas in unserem Sonnensystem geschehe. Der Witz an dieser Formulierung sei der, dass es sich hierbei immernoch um sehr große Distanzen handeln würde)

Noch eine Weile betrachtete Johnny Ritchek die beleuchtete Landschaft, zog sich eine Sonnenbrille auf und beschloß, einen kleinen Spaziergang zu machen. "Nicht ohne meine Sonnenmilch," hebt er warnend den Zeigefinger. "Wer weiss, was die UV-Strahlung alles anzurichten vermag."

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