20.04.2007

Leppmanns größtes Abenteuer Teil 1

Ich saß wie immer an meinem großen Schreibtisch und betrachtete die Dinge, die darauf lagen. Mit manchen spielte ich, nur so, um mir die Zeit zu vertreiben.
Da stürmte eine Person in das nicht mehr so ganz modern eingerichtete Büro. Er hatte es sehr eilig und kam strammen Fusses auf mich zu. Mir gefiel die nicht so ganz moderne Einrichtung ganz gut und hoffte, dem Mann, der sich da vor mir aufbaute auch. Doch er schien die Einrichtung nicht zu bemerken. Auch von den Dingen, die auf meinem Schreibtisch lagen, nahm er nict die geringste Notiz. Ich wollte ihn gerade darauf hinweisen, als er schon losbrauste: "Leppmann, Sie Esel!"

Ich war verdutzt, das konnte man mir ansehen. Mit geöffnetem Mund saß ich in meinem schönen Chefsessel und suchte nach geeigneten Worten. Aber ehe mir etwas passendes einfiel machte der Kerl auf dem Absatz kehrt und stürmte im selben Tempo nach draussen, mit dem er herin gekommen war.

Sollte ich das auf mir sitzen lassen? Die Bezeichnung Esel fand ich recht gemein. Welchen Grund hatte diese wildfremde Person, mich so zu beschimpfen? Und mir anschließend nicht mal Gelegenheit zu geben, etwas zu erwidern?

Ich ergriff nachdenklich einen Gegenstand vom Schreibtisch und betrachtete ihn. Ich hatte ihn noch nie gesehen. Er sah aus, als konnte man ihn in einem Büro recht gut gebrauchen. Immer noch in meine Gedanken versunken steckte ich ihn in meine Hosentasche, stand auf und begab mich zur Tür.
Irgendetwas hatte der Kerl ja wohl zu verbergen. Ich wollte nur zu gerne herausfinden, was das war. Und wer er war. Also begann ich, ihm zu folgen.

Und so begann mein größtes Abenteuer, das mich höchstwahrscheinlich um die ganze Welt führen würde.

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