29.05.2010

Johnny Ritcheks Jugendjahre Teil 4: "Bei der freiwilligen Feuerwehr"

Als junger Mann trat Johnny Ritchek der freiwilligen Feuerwehr seines Heimatdorfes bei. "Es reizte mich. Feuerwehrleute waren ja ausgemachte Helden. Das wollte ich auch sein", beschrieb er diese Zeit in seinen Memoiren.


(Johnny Ritchek (li.) und sein Kollege mit der Feuerspritze)

Unfreiwillig wurde er auch ein Held. Nun war es in seinem Dorf so, dass es dort nie brannte. An einem Sommertag - er und ein Kollege hatten Wache - tranken sie ein Bier über den Durst und fuhren zum Spaß die Wasserspritze im Städtchen spazieren und spritzten die Kinder nass, die sich über die Erfrischung natürlich sehr freuten.

Zufällig kamen sie an Oma Ernas Scheune vorbei, die just in dem Moment anfing zu brennen: Ein liegen gelassenes Lupenglas im Heu war Brandursache. Das Löschen des Feuers war kein Problem. Ritchek und sein Kollege wurden im Dorf als Helden gefeiert. "Man betitelte mich sogar als mutigsten Mann der Welt, was ich aber lachend ablehnte.", meinte er in seinen Memoiren.

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