29.05.2010

Johnny Ritcheks Jugendjahre Teil 2: "Die Sternenkinder"

Johnny Ritchek wurde in seinen Kindheitsjahren von seinem autoritären Vater (Karlheinz Ritchek) gezwungen, aktiv der Kinder- und Jugendgruppe "Die Sternenkinder" beizuwohnen. Dabei handelte es sich um eine Art Pfadfindergruppe, die nach dem Motto "Jeden Tag eine gute Tat" den Erwachsenen in Ritcheks Heimatdörfchen bei ihren Tätigkeiten zur Hand gehen sollten. Pflicht war für die Mitglieder der Sternenkinder, dabei albern kostümiert herumzulaufen.

Während die Mädchen hauptsächlich für Putz- und Fütterungsdienste eingesetzt wurden blieb für die Buben nur schwere Schmiede- und Bauarbeiten übrig. Johnny gehörte damals zu den kleineren Kindern, denen diese schweren Arbeiten nicht zugemutet werden konnte. Sie mussten nur albern kostümiert herumlaufen.



(Gruppenfoto der "Sternenkinder". Johnny Ritchek
(roter Kreis) trug das Kostüm eines Sterns)


Johnny Ritchek trug das Kostüm eines der Sterne. Bei einer Aufführung zur Weihnachtszeit fassten sich die Kinder, die Sternenkostüme trugen an den Händen, drehten sich im Kreis und sangen ein Lied. Die Erwachsenen fanden das süß.

Zu seinem 18. Geburtstag durfte Ritchek das Sternenkostüm endlich ausziehen. "Es war ein tolles Gefühl von Freihet", schrieb er dazu später in seinen Memoiren. "Ich war endlich ein normaler Mensch. Wenngleich auch die Sternenkostümierung dazu beitrug, dass ich der erfolgreichste Astronom der Menschheit wurde. Ich entdeckte zum Beispiel die Abhängigkeiten der Atlantikstrudel zu den wichtigen Himmelskörpern Mars, Pluto und Reingesheim."

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