Im Bemühen, Filme und Geschichten anders und neu zu erzählen, ist das Konzept der Geschichten ein wachsendes Gesamtwerk mit Seriencharakter. Viele Stories basieren auf der Kix-Minni-Serie, ein kleinformatiges fotokopiertes Comicheft, das vier Jahre lang wöchentlich erschien, in einschlägigen Szene-Lokalen auslag oder per Abonnement beim Herausgeber Raul C.O. Kauke zu beziehen war.
Die Texte und Zeichnungen des Heftes etablierten feste stereotype Comicfiguren. Zeichenstil und Typografie wurden auf einen minimalen Stil reduziert, ebenso die Texte. Kauke reduziert Thema und Sprache seiner Stories zu Miniaturen, die Situationen aus dem tatsächlichen Leben wiederspiegeln und von aussen betrachten, so dass sie frei interpretierbar werden und bei den Zuschauern Anwendung finden können. Sie nehmen unter humorvoll zärtlicher Behandlung der Grundmaterie nichts und niemanden ernst, vor allem sich selbst nicht.
So mögen die Zuschauer über die naiven Wortspiele schmunzeln oder über verborgene Wahrheiten stolpern. Beabsichtigt ist, dass das Publikum zuhause im Geist noch mit dem einen oder anderen Gedanken herumspielt.
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