17.10.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 71
Der Trick mit dem Versteck im Traktor hatte bestens geklappt. Nun waren die Ratten in der großen Stadt.
Hier gab es Nahrung im Überfluss und Ratten wären nicht Ratten, würden sie sich nicht in diesem neuen Revier eine gewisse Vormachtstellung erkämpfen.
Doch sie hatte nicht mit den Stadtratten gerechnet. Die wussten geschickt jegliche Art von Gruppierung sofort zu unterbinden und stellten die Neulinge vom Land vor die Entscheidung, sich ihnen entweder anzuschließen beim großen Plan, die Gesamtherrschaft über die Stadt und die Menschen an sich zu reißen; oder einen qualvollen Tod unter einer Planierraupe zu sterben. Und sie meinten keine gewöhnlichen Planierraupen sondern die übergroßen aus dem Innenstadtbereich.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 70
Ein paar Teile einer zerbrochenen Nudel fanden sich auf dem Küchenboden wieder. Sie wussten nicht, was sie dort wollten oder wo sie herkamen.
Zuerst kam ein Hund, der schnupperte.
Dann kam ein Kind und zertrat die Nudelteile und es wurden mehr und sie wussten noch weniger, wer oder was sie waren.
So lagen sie einfach nur herum, bis der mächtige Staubsauger sie einfach verschlang.
16.10.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 69
Ein Drache hielt einmal eine Meerjungfrauprinzessin gefangen. Diese jedoch beharrte darauf, nur ein Nixenflittchen zu sein, also gar nicht die, für die der Drache sie hielt.
„So ein Quatsch!“ schimpfte der Lindwurm. „Wenn Du keine Prinzessin der Meere wärest hättest Du keine Krone auf!“
Die Nixe errötete. Hatte sie doch die verdammte Krone vergessen abzunehmen. So ein Missgeschick würde ihr nie wieder passieren. „Ich werde Dich fressen.“ Sagte der Drache.
Plötzlich vernahmen sie Geräusche. Metallisches Quietschen und Scheppern, welches sich durch die Drachenhöhle kämpfte. Da erschien um die Ecke der Ritter in seiner Straßenrüstung und zog auf einem Wagen einen neue riesengroße Torte, die so hoch war, dass ihre Spitze an der sich verjüngenden Höhlendecke abstieß und eine lange Sahnespur zurückließ.
Nervös korrigierte sich der Drache, dass er das mit dem Fressen nur sinnbildlich gemeint hatte, aber die Nixe hatte nur Interesse für das herrliche Gebäck.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 68
Der junge Mann schrieb einen weiteren Liebesbrief.
Nicht an seinem Schreibtisch oder in der Küche, sondern in einem Geheimraum unter seiner Wohnung, zu dem eine Falltür führte.
Nicht an seinem Schreibtisch oder in der Küche, sondern in einem Geheimraum unter seiner Wohnung, zu dem eine Falltür führte.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 67
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 66
Auf einer großen Kreuzung im Innenstadtbereich gab es ein Verkehrskollaps und der freundliche Polizist musste eingreifen.
Ein Bauer hielt seinen Traktor einfach an und redete auf der Kühlerhaube stehend auf die Menschen ein; jeder stehe jedem im Wege!
Der Polizist wusste zwar keine Argumente dafür oder dagegen, konnte den Landwirt aber dazu überreden, das Thema auf dem Revier in aller Ruhe zu diskutieren.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 65
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 64
Irgendwann musste es ja passieren: Der Fassadenkletterer verunglückte.
Er rutschte im Treppenhaus auf den Stufen aus und verstauchte sich beide Fußknöchel.
05.10.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 63
Als das Ultimatum abgelaufen war, waren Katz’ und Maus auf einer weiteren Verfolgungsjagd.
Doch nun reichte es der Maus. Die Katze war zwar auch nur ein Tier, aber penetrant und unberechenbar.
Die Maus trat der Katze ordentlich in den Hintern und brüllte ihr nach, sie solle sich nie wieder blicken lassen bei dem Unheil, das sie angerichtet habe.
Doch nun reichte es der Maus. Die Katze war zwar auch nur ein Tier, aber penetrant und unberechenbar.
Die Maus trat der Katze ordentlich in den Hintern und brüllte ihr nach, sie solle sich nie wieder blicken lassen bei dem Unheil, das sie angerichtet habe.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 62
Am Tage der Scheidung kam der Direktor ins Klassenzimmer und befreite den Herrn Lehrer. Die Schüler waren schon längst in den Ferien und der Lehrer war froh nun auch wieder an den Weiher, um zu angeln.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 61
Das mit dem Aneinanderknoten war doch keine so gute Idee, denn solange Spaghettis nicht gekocht sind lassen sie sich nicht verbiegen und brechen durch.
30.09.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 60
Das glückliche Huhn war sehr sauer auf das zufriedene Huhn. Zwar verlief die Brüterei so angenehm wie nur vorstellbar (gerade Baden im Weiher war im Sommer das allerschönste), und auch das unterscheiden der geschlüpften Küken (zu jenem feierlichen Moment waren alle anderen Hühner und auch einer der Hähne anwesend) stellte kein Problem dar.
Durch die schützende Schale abgefärbt waren alle Küken mit ihrem entsprechendem Buchstaben versehen. Doch im Verlauf ihres Wachstums entwickelten sich die Buchstaben seiner Küken vom „g“ zum „e“. Und das erholte und das einfühlsame Huhn rangen sich schon die Federn nach dem Zuwachs.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 59

Nachdem auch der zweite Einbrecher beim Versuch , einen Liebesbrief direkt und persönlich zu überbringen auf frischer Tat ertappt wurde war der junge Mann der Verzweiflung nahe. Die Angebetete war weiter weg denn zuvor und auch die gesamten Wertsachen wie vom Erdboden verschluckt.
Der dritte Einbrecher, der wie jeden Abend aus der Falltür heraufstieg versuchte, ihn zu beruhigen. Zwar hatte er auch keine Idee, wie man einer Schönen die lieben Worte der Zuneigung und Fürsorge überbringen konnte; doch einen Plan, die Gewerbekollegen todsicher aus der Haft zu befreien.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 58
Morgenstund’ hat Gold im Mund. Diesem Sprichwort folgend bestellte ein Faulpelz den telefonischen Weckdienst für fünf Uhr früh.Im Halbschlaf hört er das Klingeln wohl, riss aber aus Müdigkeit den Telefonstecker aus der Wand.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 57
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 56
Der kurzsichtige Tankwart musste sehr lachen über sein Missgeschick mit dem Elefanten. Er habe es erst gemerkt, als statt Benzin Milch aus dem vermeintlichen Zapfhahn kam.
Milch? Lautlos fluchte der Kommissar. War er doch auf der falschen Spur?
Wieder kicherte der Tankwart: Er habe nicht Milch, sondern einen lauten Trompetenstoß gemeint. Milch habe e im Kühlfach seines vierundzwanzig Minuten geöffneten Shops.
Milch? Lautlos fluchte der Kommissar. War er doch auf der falschen Spur?
Wieder kicherte der Tankwart: Er habe nicht Milch, sondern einen lauten Trompetenstoß gemeint. Milch habe e im Kühlfach seines vierundzwanzig Minuten geöffneten Shops.
29.09.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 55
Als der Bauer am nächsten Tag sein Feld bestellen wollte kam ihm schon die Anführerin der Ratten entgegen.
Ein weiterer Schwarm Raben habe die gesamte Saat weggepickt.Die Ratten wollten auch eingreifen und über ihren Vertrag hinaus das Feld auch gegen die gefiederten Schweine verteidigen. Nur hatten sie kein Schrot.
Außerdem kam unter den Ratten die Frage nach dem Sinn auf, weil wenn sie die Rabenplage vernichteten würde sich ja die Natur gegen sich selbst stellen.
26.09.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 54
Eine Gruppe Spaghettis hatte einen Plan ausgearbeitet, dem sicheren Kochtopf zu entgehen. Sie wollten sich aneinander knoten und sich gemeinsam den Vorratsschrank hinunterlassen.
Was danach kommen sollte wussten sie nicht. Sie hatten ja bisher nur ihre Verpackung von innen gesehen. Fest stand nur, sie würden zusammenhalten und gemeinsam das Land der Nudeln finden, in dem sie nichts mehr zu befürchten hätten.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 53
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 51
Der Inspektor rief im Kommissariat an. Alle Verdächtigten des Falles, den er zu bearbeiten hätte seien bei im Inspektoriat versammelt und wollten nun wissen, was es mit dem Fall auf sich habe.
Nachdenklich rief sich der Kommissar sämtliche den Fall betreffenden Fakten in die Erinnerung, als auf Leitung Zwo ein neuer Fall für ihn einging.
Ein vom Zirkus entflohener Elefant wurde nun vermisst und der Kommissar sollte ihn finden. Dieser stellte seinem Klienten – dem Zirkusdirektor – einige Fragen nach Anhaltspunkten, ein Honorar wurde ausgemacht.
Später überlegte der Kommissar eine Taktik, wie er den Flüchtling aufspüren konnte und welche Handschellenstärke bei einem Elefanten wohl benötigt wurde.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 50
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 49
Der freundliche Polizist hatte sich eine Beförderung verdient, weil er einen gefährlich aussehenden Einbrecher fassen konnte. Das Festnehmen hatte der Einbrecher schon selbst übernommen. Beim Einschmeißen eines Briefes in den Briefkasten blieb er im Briefkastenschlitz stecken und war richtig dankbar, als der Polizist einen Postangestellten herbeirief, der ihn aus der misslichen Lage befreien konnte.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 48
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 47
26.07.2006
NEU: Johnny Ritchek wird verfilmt!
21.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 46
In einem guten Restaurant wurde ein exquisites Menu für zwei Personen bestellt. Der Meisterkoch gab sich wie immer alle Mühe, seiner Berufung gerecht zu werden.
Beim Sößchen allerdings unterlief ihm ein Fehler. Er ärgerte sich, gab das Gericht aber aus. Den Gästen schmeckte es köstlich und sie ließen dem Koch die besten Wünsche bestellen. Dieser ärgerte sich dennoch und solch ein Fehler unterlief ihm nie wieder.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 44
Ein Griesgram lud einen sehr lebendfrohen Menschen zu Kaffee ein tat Salz statt Zucker in ein Döschen. Der lebensfrohe Mensch trank aber ohne Zucker.
20.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 43
Eine berühmte Ente im Matrosenanzug sägte den Ast ab, auf dem sie saß. Ein Passant erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden nach dem Sturze. Die Ente versicherte, ihr sei nichts geschehen. Enten, so heiße es, seien doch aus Gummi.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 42
Ein Fassadenkletterer konnte aus dem Gefängnis fliehen. Er hatte darum gebeten, doch nur einmal kurz den Zaun auf dem Gefängnishof zu begutachten und husch, weg war er.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 41
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 40
In einer Kunstausstellung ging das Gerücht um, ein Maler habe sein Bild mit Blut gemalt. Der Maler grinste, das hätten die Leute wohl falsch verstanden. Er habe nur angedeutet, dass doch die Farbe das Blut der Maler sei. Welches Bild von ihm stammte wusste jedoch niemand und gekauft wurde es auch nicht.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 39
Auf dem Schild stand: „Kommissariat, drei mal läuten“ Der Täter verglich es mit einer Adresse auf einem Notizzettel. Hier war er richtig. So oft war er dem Arm des Gesetzes nur um Haaresbreite entgangen. So oft schlug er der Täter der Polizei Schnappe um Schnäppchen. Keine gerechte Strafe wollte ihn erlangen, ihn, der so böses getan hatte. Er trat ein. Im Kommissariat waren die üblichen Verdächtigten und der Inspektor versammelt. Doch vom Kommissar keine Spur.
Der war angeln. Und diese kurze Auszeit vom anstrengenden Leben in der Stadt tat ihm mehr als nur gut, als einer angebissen hatte. Ein ganz dicker Brocken, denn der Kommissar musste feste ziehen und zerren an der Angelschnur.
Eilig verließ der Täter das Kommissariat, ließ die versammelten einfach stehen, borgte sich nur vom Inspektor ein paar Handschellen, die er sich gleich umlegte. Er rannte. Schnell schnell, den Bus raus ins Grüne. Nur dort konnte sich der Kommissar aufhalten. Der schöne Tag, die warme Sonne, ein Plätzchen im Grünen, ein Weiher und die Angelroute. Der Täter rannte schneller. Nur einen erholsamen Tag blau machen konnte einen so harten Mann wie den Kommissar aus seinem Revier locken.
Ein Bein gegen einen großen Stein gestemmt schaffte es der Kommissar, die Angelschnur am Baum aufzuwickeln. Heftig schwitzend und ganz außer Atem realisierte er ein hübsches Meerjungmädchen, welches den ekligen Köder im Mund hatte. Die Tür zum Kommissariat sprang auf und unter lautem Beifall warf der Kommissar seine Trophäe auf seinen Schreibtisch. Da habe er ja einen rekordverdächtigen Fang gemacht, lobte ihn der Inspektor, der die Freizeit auch gerne am Weiher verbrachte und die Verdächtigten fragten ihn nach seiner Angelausrüstung aus.
Am Weiher angekommen konnte der Täter anhand der Zigarettenstummel erkennen, dass der Kommissar schon über alle Berge war. Wieder war der Täter zu spät gekommen, wieder war die Gerechtigkeit nicht zum Zuge gekommen. Insgeheim freute sich der Täter für den Kommissar, denn Schleif- und Kampfspuren am Ufer des Weihers verrieten viel über dessen Fang.
Der war angeln. Und diese kurze Auszeit vom anstrengenden Leben in der Stadt tat ihm mehr als nur gut, als einer angebissen hatte. Ein ganz dicker Brocken, denn der Kommissar musste feste ziehen und zerren an der Angelschnur.
Eilig verließ der Täter das Kommissariat, ließ die versammelten einfach stehen, borgte sich nur vom Inspektor ein paar Handschellen, die er sich gleich umlegte. Er rannte. Schnell schnell, den Bus raus ins Grüne. Nur dort konnte sich der Kommissar aufhalten. Der schöne Tag, die warme Sonne, ein Plätzchen im Grünen, ein Weiher und die Angelroute. Der Täter rannte schneller. Nur einen erholsamen Tag blau machen konnte einen so harten Mann wie den Kommissar aus seinem Revier locken.
Ein Bein gegen einen großen Stein gestemmt schaffte es der Kommissar, die Angelschnur am Baum aufzuwickeln. Heftig schwitzend und ganz außer Atem realisierte er ein hübsches Meerjungmädchen, welches den ekligen Köder im Mund hatte. Die Tür zum Kommissariat sprang auf und unter lautem Beifall warf der Kommissar seine Trophäe auf seinen Schreibtisch. Da habe er ja einen rekordverdächtigen Fang gemacht, lobte ihn der Inspektor, der die Freizeit auch gerne am Weiher verbrachte und die Verdächtigten fragten ihn nach seiner Angelausrüstung aus.
Am Weiher angekommen konnte der Täter anhand der Zigarettenstummel erkennen, dass der Kommissar schon über alle Berge war. Wieder war der Täter zu spät gekommen, wieder war die Gerechtigkeit nicht zum Zuge gekommen. Insgeheim freute sich der Täter für den Kommissar, denn Schleif- und Kampfspuren am Ufer des Weihers verrieten viel über dessen Fang.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 38
Vorsichtig klopfte es an der Tür. Es war der Vermieter. Er habe Lärm gehört – um diese Zeit – und wollte nur mal nach dem rechten sehen. Nein, nein, es sei alles in Ordnung, nur eine Schallplattennadel, die verrutscht sei, das Gerät schon ausgestellt, gab der junge Mann zu verstehen. Er wollte sowieso gerade schlafen gehen. Fast war der nette Vermieter bereit, dies als Erklärung hinzunehmen, als ein heftiges Poltern im Schlafzimmer seinen Verdacht erhärtete. Da sei dich jemand im Zimmer, man müsse die Polizei verständigen.
Beinahe nervös bemühte sich der junge Mann, seinen Vermieter zur Wohnungstür zu schieben. Da wäre schon nichts dabei und ein heftiges Poltern käme in den besten Häusern vor. Doch dann entdeckte der Vermieter das demolierte Schloss an der Wohnungstür und das laute Scheppern aus der Küche verstärkte seine Entschlossenheit. Der junge Mann habe eindeutig Einbrecher in der Wohnung und mehr als nur einen. Letztere Feststellung fand ihren Beweis in der eingeschlagenen Fensterscheibe, die der Vermieter auch begutachtete.
das Schlafzimmer. Es war zerwühlt. Schränke und Schubladen geöffnet, ihr Inhalt auf dem Boden. Auf Zehenspitzen schlich der Vermieter zum Bette, unter dem er den Straftäter vermutete. Doch außer Staub war nicht darunter. Enttäuscht verließ er das Schlafzimmer und konnte gerade schemenhaft erkennen, dass der junge Mann zwei schwarz gekleidete Herren aus dem Fenster drängelte und den Rahmen mit der gesplitterten Scheibe eilig und scheinheilig verschloss.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 37
Abends erzählt die Bäuerin dem Bauern von den Raben und den Federn, die sie gelassen hatten. Der Bauer war entsetzt über die Bereitschaft seiner Frau, solche scharfen Mittel anzuwenden, um sich einer Rabenbande zu entledigen. Er selbst habe an diesem Tage ein ähnliche Situation, in der Ratten das Reisfeld belagerten mit Vernunft und Güte gelöst.
Was aus der Belagerung geworden sei, wollte die Bäuerin wissen. Der Bauer antwortete, er habe ihnen ein Teil des Feldes geschenkt, wenn sie den andere Teil vor den Mardern beschützten. Leider seien Marder schon lange ausgestorben und auch hier stehe der Mensch der Natur nur im Wege.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 36
13.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 35
Ein Dichter wurde von einem seiner Reime erschlagen. Es war ein stark klingender Reim, dessen Versmaß nicht gut gelungen war.
Doch die Kritiker waren begeistert! Das war Kunst, das war Poesie. Feierten sie.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 34
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 33
Die Maus stellte der Katze ein Ultimatum. Wenn sie - die Katze – nicht aufhöre, sie – die Maus – ständig zu jagen und fressen zu wollen, würde sie – die Maus – sie – die Katze – einfach auffressen.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 32
Der Täter hatte das ewige Katz und Maus-Spiel satt und lud den Kommissar zu sich nach Hause ein, ihn festzunehmen. Auch die Verdächtigten und der Inspektor seien schon verständigt, dem bei Kaffee beizuwohnen. Doch die Festnahme konnte nicht zustande kommen, weil das Taxi, das den Kommissar befördern sollte im Feierabendverkehr feststeckte.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 31
Ein freundlicher Polizist half einer älteren Dame über eine belebte Strasse. Drüben angekommen bedankte sie sich recht herzlich und wenn nur alle Menschen so gütig seien. Der Polizist nickte und schenkte der Dame sein letztes Paar Handschellen zum Andenken.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 30
Die Versammlung des Geheimbundes wurde jäh gestört von einem vom Zirkus entflohenen Elefanten, der durch den Wald stöberte.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 29
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 28
Ein Bienenschwarm verirrte sich beim Honigsammeln in der Werkstatt des Schusters. „So etwas habt Ihr noch nie gesehen!“ lachte der Schuster, als die Bienen neugierig um Zwirn und Sohle herumsummten.
Der Schuster öffnete das zweite Fenster und mithilfe des Zugwindes fanden die Bienen zurück auf ihre Wiese.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 27
Es war der Tag des großen Turniers. Festlich geschmückt und rege belebt war auf dem Burggelände große Spannung zu verspüren. Knappen und Frolleins huschten umher, das Volk saß im Publikum, der Braten für den Festschmaus duftete schon, als der König die Tribüne erstieg und majestätisch die Anwesenden begrüßte.
Den ersten Lanzenstoß sollte der Sieger aus dem Vorjahr – der tapfere Ritter, der sogar den Drachen besiegt hatte- vollführen.
Hoch zu Ross in prunk-blinkender Rittersmontur (eine Ritterrüstung) verneigte er sich vor dem König und der Prinzessin. Die Leute jubelten! Da ergriff der Ritter das Wort. Ob man nicht statt den spitzen Lanzen das Würfelglück entscheiden lassen sollte, wer dieses Jahr Turniersieger werde? Er habe sich mit den anderen Rittern abgesprochen und alle hatten die Idee ganz gut gefunden.
Der König zupfte nachdenklich seinen Bart, wie er es immer tat, wenn eine Entscheidung von großer Bedeutung für das Reich anstand.
Den ersten Lanzenstoß sollte der Sieger aus dem Vorjahr – der tapfere Ritter, der sogar den Drachen besiegt hatte- vollführen.
Hoch zu Ross in prunk-blinkender Rittersmontur (eine Ritterrüstung) verneigte er sich vor dem König und der Prinzessin. Die Leute jubelten! Da ergriff der Ritter das Wort. Ob man nicht statt den spitzen Lanzen das Würfelglück entscheiden lassen sollte, wer dieses Jahr Turniersieger werde? Er habe sich mit den anderen Rittern abgesprochen und alle hatten die Idee ganz gut gefunden.
Der König zupfte nachdenklich seinen Bart, wie er es immer tat, wenn eine Entscheidung von großer Bedeutung für das Reich anstand.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 26
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 25
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 24
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 23
Der freundliche Polizist warf dem Häftling ein Stück Brot in die Zelle und grinste. Der Häftling stürzte sich auf die Nahrung, sein langes verfilztes Haar und sein Bart wehten im Zugwind, verschlang er das Brot, verschluckte sich an einem Krümel und der freundliche Polizist durfte ihn laut Verordnung nicht auf den Rücken klopfen.
10.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 22
„Sturm, Wind und Wetter! Hat das denn kein Ende?“ Eingehüllt in einen gelben Regenmantel – viel zu groß für eine so kleine Person – schimpfte ein Zwerg gegen die Natur.
Diese war unbeeindruckt und unzähmbar. Beinahe blies sie den kleinen Mann weg, doch der hatte sich vorsorglich mit einer schweren Eisenkette festgebunden.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 21
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 20
Der Gesangsverein hatte hundertjähriges Jubiläum. Man lud hundert Gäste ein, von denen der erste hundert Jahre, der zweite neunundneunzig Jahre, der dritte achtundneunzig Jahre alt sein sollte usw..
Einzige Bedingung war, die Geladenen mussten aus eigener Kraft und eigenem Willen zur Feier kommen. Auch Greise und Kleinkinder mussten sich eben etwas einfallen lassen, um zu kommen.
07.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 19
Ein Schwarm Raben wählte als Rastplatz eine alte Farm im Südosten.
Die Bäuerin schoss Schrot. Was die Raben gar nicht beeindruckte. Schrot machte nur denen etwas aus, die hinterher tot sind. Leider waren die Raben sehr dumm und wurden einer nach dem anderen abgeknallt. Nur der letzte hatte vor seinem Tod folgenden nicht uninteressanten Gedanken: „Was, wenn Schrot einem Raben schon vorher, vor seinem Tod etwas ausmacht?“
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 18
Wieder durch einen Zufall konnte der Kommissar ein Telex des gesuchten Täters abfangen. Der Nachricht nach schlug der Komplize des Täters einen Treffpunkt zu einer bestimmten Uhrzeit vor.
Der listige Kommissar verschob mit dem Radiergummi die Uhrzeit um eine halbe Stunde und schickte das Telex weiter. So erhoffte er sich, nacheinander zwei gesuchte Ganoven zu schnappen.
Am Treffpunkt waren schon wieder alle Verdächtigten und der Inspektor, dem der Fall ja zugeteilt war anwesend. So viele interessiert Beobachter irritierten den Kommissar natürlich bei der Ausübung seines Berufes. (Er wäre lieber angeln gegangen...)
Der Komplize und der Täter verspäteten sich leider und die Verdächtigten wurden müde, gingen heim. Bevor auch dem Inspektor der Mut verging erkundigte er sich beim Kommissar, wie lange der noch ausharren wollte. Es war schon dunkel geworden und leichter Niesel wetterte. Der Kommissar wühlte in seinem Tabak, drehte ein Zigarette.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 17
Der Ball mit den zwei Gesichtern rollte auf die Strasse. Der defensivfahrende PKW sah und bremste. „Das hat mir das Leben gerettet!“ bedankte sich der Ball. „Bälle haben ja bekanntlich eine viel geringere Knautschzone.“
Ein anderes mal musste der PKW bremsen, als ein vom Zirkus entflohener Elefant auf der Strasse stand. Nachdem sein Ärger vorüber war wurde der PKW nachdenklich. Wie gut, dass sich die Verkehrsteilnehmer achteten und auf einander aufpassten.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 16
Die Vertreter aller Regierungen sollten einem fünfjährigen Mädchen einen Wunsch erfüllen.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 15
Ein Frosch hatte an seinem Geburtstag eine lustige Idee: Er lud alle seine Freunde ein: Die Kröte, den Lurch, den Molch, Frau Echse und den Storch
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 14
Ein glückliches Huhn legte eines Tages zwei Eier. Liebevoll brütete es und wartete gespannt auf seinen Nachwuchs.
Ein zufriedenes Huhn kam vorbei – ebenfalls den Nachwuchs in den Schalen – und schlug vor, doch gemeinsam alle vier Eier auszubrüten. Dann konnten sie sich abwechseln und eines von beiden Hühner immer im Weiher baden.
Das glückliche Huhn gab zu bedenken, dass man doch dann nicht erkennen konnte, welches Küken zu welchem Huhn gehörte. Ganz einfach schnatterte das zufriedene Huhn. Es schrieb mit einem Filzer auf seine Eier ein „z“ und auf die des glücklichen Huhnes ein „g“. So konnten sie zufrieden und glücklich ihren Brutplan ausführen.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 13
Ein Lehrling rutschte auf einem Stück Seife aus. Der Meister lachte herzlich. „Das habe ich dahin geworfen, um zu sehen, wie Du Dich im freien Fall verhältst.“
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 12
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 11
Ein Fassadenkletterer wurde in flagranti erwischt. Neun Beamte mussten den Wilden abführen. Der hatte nur Spott übrig. Immerhin habe er über hundert Fassaden erklettert, von diesen lächerlichen Gebäudevorsprüngen im Innenstadtbereich einmal abgesehen.
Der Richter verurteilte den Fassadenkletterer zu sieben Jahren Haft auf Bewährung. Eine Frage bekam der noch gestellt. Der Richter habe vor, im Urlaub zu kraxeln und wo man günstige Ausrüstungen erstehen könne.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 10
Ein junges Bier fragte ein abgestandenes nach dem Sinn des Lebens. „Immer dieselben ollen Kamellen!“ fluchte das abgestandene Bier. „Kaum auf der Welt und schon denken sie, es gäbe einen Sinn für uns Bier.“
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 09
Der erste Ausflug der hautfeuchten Außerirdischen Familie sollte aufs Land gehen.
Doch schon am Bahnhof fing der Ärger an. Viel zu trocken waren Bahnsteig und Abteile. Die Schäffner und Bahnbediensteten mussten mit Eimern den Weg der Außerirdischen bewässern und ein Vorsteher kehrte noch schönen heißen Algensud dazu.
Das Zugabteil wurde von innen mit feuchten Schwammbahnen bespannt, ein Luftbefeuchter und eine Höhensonne sorgten für Klima. Mit einem Schlauch wurde der Feuchtigkeit Fluss verliehen. Das sei wichtig, erklärten die Außerirdischen, damit das Ionenfeld immer in eine Richtung fließe. Das mache die Schleimpohren so schön ranzig.
06.07.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 08
Ein Ritter sollte einen Drachen besiegen. Da beide keine Lust auf einen blutigen Kampf hatten einigten sie sich auf einen Handel: Derjenige, der die größte Torte backen konnte sollte Sieger ihres Wettstreites sein.
Der Ritter besorgte sich Kochbücher, Rezepte, Zutaten, Töpfe, Schüsseln und Formen. Und er buk eine sehenswürdige Torte, so groß ,dass die längste Leiter gerade so an ihre Spitze reichte, um dort ein Ritter- und ein Drachenfigürchen – einem Brautpaar gleich – zu postieren.
Stolz karrte der Ritter sein Wunderwerk der Backkunst zum Drachen. Der lag traurig vor seiner Höhle. „Du hast schon längst gewonnen, Ritter! Mit meinen globigen Tatzen kann ich doch keine Torte backen!“
Da mussten beide lachen und sogleich die Torte verputzen.
Der Ritter besorgte sich Kochbücher, Rezepte, Zutaten, Töpfe, Schüsseln und Formen. Und er buk eine sehenswürdige Torte, so groß ,dass die längste Leiter gerade so an ihre Spitze reichte, um dort ein Ritter- und ein Drachenfigürchen – einem Brautpaar gleich – zu postieren.
Stolz karrte der Ritter sein Wunderwerk der Backkunst zum Drachen. Der lag traurig vor seiner Höhle. „Du hast schon längst gewonnen, Ritter! Mit meinen globigen Tatzen kann ich doch keine Torte backen!“
Da mussten beide lachen und sogleich die Torte verputzen.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 07
Ein Fischer fing eines Tages eine Meerjungfrau. Die bat ihn, sie freizulassen, sei sie doch die Prinzessin der Meere und der Fischer dann drei Wünsche frei. Die Gelegenheit verpasste der Fischer nicht und schmiss das Wasserwesen über Bord.
Wohl überlegt formulierte er drei kluge Wünsche. Doch nichts geschah. Er versuchte es noch lange in allen Sprachen und mit Gestik und Tonfall.
Was der arme Fischer nicht wusste war, dass die vermeintliche Prinzessin der Meere nur ein verdammtes Nixenflittchen war.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 06
Einige hautfeuchte außerirdische Lebensformen hatten einen Waschsalon mit ihrem Brutplatz verwechselt. Als sie ihren Irrtum bemerkten war es schon zu spät. Der Nachwuchs war geschlüpft und hielt schreiend die ebenfalls schreiende Kundschaft für Nahrung.
Die außerirdischen Eltern bemühten sich zu retten, was zu retten war, rannten hierhin, sprangen dorthin und zirpten aufgeregt in ihrer merkwürdigen Sprache. Der Besitzer des Waschsalons beruhigte alle Anwesenden (und deren Überreste): Die Versicherung würde für den Schaden aufkommen, für so etwas sei man ja schließlich gewappnet.
Ein Putzkommando wurde bestellt, als die Kleinen ihren ersten Ausflug in ihrem jungen Leben machten.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 05
Ein LKW überholte einen PKW. „Na, Du lahme Ente!“ lachte er. Der PKW nahm nun alle Pferdestärken zusammen und gab Gas, war bald über alle Berge.
„Du vergraulst Dir noch den letzten Freund.“ Lachte der LKW-Fahrer. „Ich brauche keine Freunde.“ gab der LKW knurrend zurück. „Ich brauche Lasten! Schwere Lasten, die ich zu befördern habe!“ Der LKW ließ sein Nebelhorn laut tröten. Der LKW-Fahrer nickte. „Ja, das geht mir genauso. Lasten sind eben unser Leben. Nicht Personen, die im Prinzip auch zu Fuß gehen könnten, sondern Dinge, die weit transportiert werden müssen und kein Mensch zu heben in der Lage wäre.“
Wieder war ein PKW langsamer und der LKW scherte aus. „Hast wohl Deine Gangschaltung daheim vergessen!“ lachte der LKW zum PKW. Dieser ärgerte sich aber nicht, sondern senkte nur traurig den Blick. „Meine Fahrerin ist eine kurzsichtige Langsamfahrerin, die viel lieber zuhaus geblieben wäre.“
Da hatte der LKW Mitleid und fragte den LKW-Fahrer um Rat. Der schlug vor, den PKW aufzuladen und die Fahrerin am nächsten Rastplatz einfach abzusetzen.
29.06.2006
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 04
"Meinen Ball habe ich sehr lieb." sagte das kleine Kind. Und in der Tat: es hielt und wog den Ball zärtlich im Arm und sang mit seiner zierlichen Stimme ein Wiegenlied. Nachts lag der Ball im Puppenbett und wurde morgens gewaschen.
Von der Fantasie des Kindes gerührt kam der Vater auf eine gute Idee. Er malte mit Filzer zwei Augen und einen lachenden Mund auf den Ball.
Die Mutter hatte dieselbe Idee und bamalte das Spielzeug auf der anderen Hemisphäre. Mit dem Resultat, dass der Ball nun zwei lachende Gesichter aufwies.
Das Kleine Kind nahm die Veränderung seines Balles nie bewusst wahr, denn es kam sofort in das Alter, in dem es sich mehr für technische Dinge interessierte.
Als es älter war hielt es die Gesichter auf dem Ball für die eigene Schmiererei im Kindesalter.
Von der Fantasie des Kindes gerührt kam der Vater auf eine gute Idee. Er malte mit Filzer zwei Augen und einen lachenden Mund auf den Ball.
Die Mutter hatte dieselbe Idee und bamalte das Spielzeug auf der anderen Hemisphäre. Mit dem Resultat, dass der Ball nun zwei lachende Gesichter aufwies.
Das Kleine Kind nahm die Veränderung seines Balles nie bewusst wahr, denn es kam sofort in das Alter, in dem es sich mehr für technische Dinge interessierte.
Als es älter war hielt es die Gesichter auf dem Ball für die eigene Schmiererei im Kindesalter.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 03
Der Herr Lehrer war an die Wand gefesselt. Pulte und Stühle brannten zum Scheiterhaufen gestapelt lichterloh. Die Kinder hatten sich mit Ruß Kriegszeichen geschminkt und rannte nmit Siegesgeheul umher.
Die Tür ging auf und der Direktor staunte nicht schlecht, und ob er mitmachen dürfte bei dem Spektakel. Die Kinder krönten ihn zum Ehrenhäuptling und stimmten wieder - diesmal mit dem Direktor - ihr Geheule an.
Die Tür ging auf und der Direktor staunte nicht schlecht, und ob er mitmachen dürfte bei dem Spektakel. Die Kinder krönten ihn zum Ehrenhäuptling und stimmten wieder - diesmal mit dem Direktor - ihr Geheule an.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 02
Ein junger Mann schlief in seinem Sessel ein. Es war ein anstrengender Tag und die Schallplatte fräste sich durch die Auslaufrille. Er schlief tief und fest und keines der ihn umgebenden Geräusche konnte ihn dabei stören.
Auch nicht das Geräusch an der Wohnungstür. Und auch als sich ein Einbrecher durch diese schlich, sie wieder schloß und im Raum stand: Keine Regung im tiefen Schlaf des jungen Mannes.
Der Einbrecher vergewisserte sich, dass er nicht bemerkt wurde und machte sich nach den begehrten Wertsachen zu schaffen. Er vermutete den Tresor im Schlafzimmer und verschwand darin, als durch leises Klirren fast verraten ein weiterer Einbrecher sich durch das Fenster Einlaß verschaffte. Auch er die Wertsachen - fand aber keine und machte sich in die Küche, um das Silberbesteck. Gleichzeitig kehrten beide wieder auf die Bildfläche zurück, sahen einander und erschraken.
Ein kurzer Streit um Arbeitsplatz und Wertsachen entbrach. Da öffnete sich eine Falltür und ein dritter Einbrecher stieß herauf. Er verneigte sich kurz und zu dritt verließen sie den Raum durch die Falltür. Die Falltür fiel zu und die Erschütterung ließ die Platte springen, die ging aus.
Nun wachte der junge Mann auf, legte die Platte weg, machte den Plattenspieler aus und ging zu Bett.
Wiedergefundene Serie (1998) Teil 01
Ungewollt fielen dem Komissar die Beweise für einen Fall in die Hände, den er gar nicht kannte. Es war ein Brief mit einem Geständnis und ein Tip, wo Tatwaffe und Fingerabdrücke zu finden seien: In einem Bahnschließfach. Im benachbarten Schließfach seien zudem noch die entsprechende Polizeiakte mit vorgefertigtem Haftbefehl.
Der Komissar begann sofort mit der Observierung der Bahnschließfächer. Leider hatte der Unbekannte keine Angabe über die Nummer des Verstecks. Der Komissar musste praktisch bei Null anfangen.
Im Laufe des Tages fanden sich mehrere Verdächtigte ein und zum Schluß der Inspektor, der den Fall leitete und an den der Brief adressiert war, den der Komissar irrtümlich erhielt.
Der Inspektor schlug dem Komissar auf die Schulter. Zumindest dieses Missverständnis war gelöst. Nun wollten die Verdächtigten aber wissen, wer der Täter war. Immerhin habe sich dieser mit dem Geständnis identifiziert.
Ja, antwortete der Komissar, aber der Name der Person stehe nicht im Telefonbuch und auch der Herr vom Einwohnermeldeamt habe keinen Rat gewusst.
So läuft der Täter noch heute frei und ungestraft herum.
06.04.2006
Johnny Ritchek im: "Atomkraftwerk Teil Zwei"
Die Gruppe der Atomkraftgegner war auf ihrem Weg vom Kraftwerk nach Hause zurück. Immer noch waren sie sehr betrübt ob ihres Misserfolges. Johnny Ritchek versuchte seine Freunde mit Bauchrednertricks aufzuheitern, was aber nicht funktioniert. Als es schon zu dämmern begann entdeckten sie eine Rauchschwade am Horizont, in der genauen Richtung, in der das Atomkraftwerk stand.
Was war geschehen? Ein GAU? (Die Mitglieder der Gruppe hätten es ja schon vorher gewusst)
Wir blicken etwas zurück in Zeit und Raum:
Soeben hatten Johnny Ritchek und seine Freunde das Gelände des Kraftwerks verlassen, da erklang die Pausenglocke, die dem Personal fünf Minuten gab, sich mal die Füsse zu vertreten. Der Kraftwerkdirektor ging voraus, seine Untergebenen folgten ihm im Gänsemarsch. Da entdeckten sie einen Haufen unbenutzter Transparente. Diejenigen vom Personal, die lesen konnten lasen die Botschaften laut vor. Man fragte sich, was das sollte und nur der Direktor - nicht umsonst der schlauste von ihnen - wusste Rat: "Diese Texte sind hier hergebracht worden um aufgehängt zu werden. Unsere Pause dauert noch drei Minuten, also fangen wir an!"
Der Direktor war ein ordentlicher Mensch und nichts hasste er mehr, als Dinge, die unbeendet waren. Also holte man Hämmer und Nägel und befestigte die Transparente am Hauptreaktor, woraufhin dieser natürlich explodierte (siehe "Johnny Ritchek im Atomkraftwerk Teil Eins").
Die Gruppe der Atomkraftgegner, der unser Held Johnny Ritchek angehörte hatte also mit ihrer Protestaktion gewonnen. Doch zu welchem Preis?
Obwohl das ganze Land unter der Strahlung litt war Ritchek guter Dinge. "Immerhin habe ich etwas erlebt und mich nicht gelangweilt."
Johnny Ritchek im: "Atomkraftwerk Teil Eins"
Johnny Ritchek hatte sich heute einer Gruppe Atomkraftgegner angeschlossen. "Nicht wegen ihrer politischen Einstellung.", wie er beteuerte. "Nein, ich mag ein paar von ihnen sehr gerne, weil sie sehr nett sind."
An diesem Tag wollte die Gruppe im Rahmen einer Protestaktion das Gelände eines Atomkraftwerkes aufsuchen und sich nach Verkündung einiger Parolen an den Hauptreaktor nageln.
"Das bedeutet einen Tag Spass mit den Menschen, die ich mag." erklärte Johnny Ritchek. Und so liefen sie - bepackt mit Rucksäcken und Transparenten - los. Es wurde ein lustiger Marsch und es wurde viel gelacht.
Ritchek staunte nicht schlecht, als sie das Kratwerk erblickten. "Hatte ich mir kleiner vorgestellt." Nachdem die Gruppe einige Wächter ausgeschaltet hatten versuchten sie, sich auf dem Gelände zu orientieren. Wo war denn nun der Hauptreaktor?
Johnny Ritchek wusste Rat: "Schließlich war ich mal Leiter eines Atomforschungsprogrammes. Wir versuchten die Spaltung eines Atomes nur mit Küchenbesteck durchzuführen: Messer, Gabel, Scher und Licht. (oder so ähnlich...)"
Zielstrebig ging Ritchek zum Hauptreaktor. Seine Freunde packten sogleich Nägel und Hämmer aus ihren Rucksäcken und wollten mit dem "Akt der Abhängigkeit von der Atomkraft und ihrem Widerspruch inspe" beginnen. Da lenkte Johnny Ritchek ein:
"Halt! So gut ich Eure Idee finde, und so gerne ich mich selbst auch handwerklich betätige. Aber einen Nagel in einen Hauptreaktor zu schlagen empfiehlt sich nicht." Immerhin schwirrten innerhalb des Reaktors die Atome hin und her und treffe ein Nagel auf eines könnte es zur Explosion kommen - mindestens könnte das Atom persönlich beleidigt werden.
Gesenkten Hauptes zog die Gruppe wieder ab. Alternative Methoden zur Durchführung ihrer Aktion gab es zwar, jedoch hatte ausgerechnet Johnny Ritchek den Rucksack mit den Klebebandrollen vergessen.
"Die Transparente können wir ja erst mal hier lassen." schlug er vor. "Wir können sie ja beim nächsten mal verwenden, oder ein paar freundliche Damen und Herren vom Kraftwerkspersonal hängen sie für uns auf..."
Im Folgenden einige Parolen auf den Transparenten der Gruppe der Atomkraftgegner:
Keine Atomkraft!
Wir sind gegen Atomkraft!
Keine Spannung durch Spinnung!
Keine neue Startbahn!
Atom ist doof!
Weniger Atom - Mehr Dynamo!
Wer braucht Strom? Wir haben Mukkies!
23.03.2006
Johnny Ritchek in: "Das Ding"
"Dieses Ding lag einfach auf dem Weg herum. Ich weiss beim besten Willen nicht, um was es sich dabei handelt." Johnny Ritchek ist bekanntlich Forscher und nichts reizt ihn mehr, als ein unbekanntes Ding.
"Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit extraterrestisch. So etwas kann nicht von unserer kleinen Welt kommen."
In seinem Labor hat er viele Geräte, die zur Identifizierung von Gegenständen geeignet sind, doch bei diesem müssen sie passen. Ritchek schüttelt nachdenklich den Kopf. "Es ist unerklärlich! Aber auch enorm faszinierend zugleich. Ich würde das Ding gerne fotografieren, doch vermutlich lässt es sich aus radioaktiven Gründen nicht ablichten."
Johnny Ritchek ist den ganzen Tag damit beschäftigt, dem Ding auf die Schliche zu kommen - ohne Erfolg. Am folgenden Tag liegt es schon wieder einfach in der Ecke herum, zusammen mit den anderen unerklärlichen Fällen, die unserem Helden in all den Jahren untergekommen sind.
22.02.2006
Johnny Ritchek in: "Kosmische Strahlung Teil B"
Die Erde befand sich an diesem Tag in einem unheimlichen Feld von kosmischer Strahlung. Deshalb wirkte der Sonnenschein heftiger als sonst auf die Atmosphäre und damit auf die Menschen ein. Johnny Ritchek, der Welt größter Forscher von kosmischer Strahlung stellte schon seit Tagen viele Theorien auf. "Alle anderen Forscher von kosmischer Strahlung sind kleiner, und wenn es nur Zentimeter sind..."
Theorie 1: Die Nichtirdischen sind schuld. Sie haben irgendeine Lampe in ihren Ufos angelassen und wir müssen drunter leiden.
Theorie 2: Die Menschen sind selbst schuld. Nie sind sie einer Meinung, ständig gibt es Streit. Da geschieht ihnen so eine Katastrophe nur recht.
Theorie 3: Die Tiere sind schuld. Sie haben sich gegen uns Menschen verschworen, naja, sehr verläßlich waren diese Viecher ja noch nie!
Theorie 4: Niemand ist schuld. Warum muss auch immer jemand an irgend etwas schuld haben? Können wir etwas nicht einfach mal hinnehmen?
Ritchek war stolz auf seine theoretische Arbeit. Er steig aus seinem Kühlschrank, weil er gesehen hatte, dass das Gerät mal wieder abgetaut werden musste.
Johnny Ritchek in: "Kosmische Strahlung Teil A"
An einem sehr heissen Sommertag schien die Sonne stärker als sonst zu scheinen. Den Menschen gefiel das nicht, denn es wurde noch heisser. Noch heisser, als man ertragen konnte. Und manch einer nahm sich einen Kühlschrank mit zur Arbeit.
Johnny Ritchek ging nicht zur Arbeit. In seinem Kühlschrank sitzend erklärte er das so: "Ich kann heute nicht arbeiten. Es liegt an den kosmischen Strahlen, die bereiten mir Kopfweh."
Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm jedoch, dass nicht nur er leidete: "Die Sonne ist mal wieder Schuld. Sie scheint heute stärker als sonst zu scheinen. Das wirkt sich nicht nur auf meinen Kopf aus, sondern auch auf die Temperaturen."
Ritchek wusste um die launischen Charakterzüge unseres Hauptgestirns, das uns so manchen sonnigen Tag beschert hatte - in der Vergangenheit. "Aber heute," mault Johnny Ritchek kopfschüttelnd, "heute macht das Wetter keinen Spaß."
12.02.2006
09.02.2006
Johnny Ritchek in: "Ornithologie"
Johnny Ritchek war eines Tages zu Besuch bei einer merkwürdigen Art von Lebewesen. Gefiederte fliegende Aliens, die auf Bäumen saßen und ihren Kindern Würmern zu essen gaben. "Außerdem hatten sie die Eigenart wunderschöne Musik von sich zu geben nur mit Hilfe ihrer Schnäbel!"
Auf allen seinen Expeditionen hatte Ritchek noch nichts derartiges entdeckt. Leider waren die Wesen sehr scheu. Je näher er mit seinem Antigrav-Pack mit integriertem Astro-Anzug kam, desto eher flüchteten sie und flogen einfach weg.
"Ich habe sie Vögel getauft. Weil sie mich so sehr an die Freiheit erinnern."
Am liebsten hätte Johnny Ritchek den einen oder anderen seiner neuen Freunde mitgenommen, bislang hatte er jedoch nichts entdeckt, womit er sie hätte transportieren können, was er dann Käfig genannt hätte. "Weil mich dieses Wort noch mehr an Freiheit erinnert."
Auszug aus dem Vorwort zu Johnny Ritcheks erstem Ornithologie-Lehrbuch für Lernbegierige:
..."Ich habe Vögel gesehen! Nicht mit meinen eigenen Augen (immer war die Scheibe meines Helms dazwischen) aber immerhin! Und Bäume! Und Wolken! Und Kieselsteine, die die Form von Kieselsteinen hatten! ...
08.02.2006
Eichhörnchenstory: "Der Besuch"
Heute stand das Eichhörnchen auf und suchte nach seinen eingegrabenen Nüßchen. Es fand ein Versteck im Boden und musste erst mal den Schnee und dann den Sand wegmachen. Es nahm sich drei Nüsse aus dem Loch. Heute sollte die Maus zum Kaffee vorbei kommen und das Eichhörnchen wusste, die Maus frisst ganz gerne mal mehr als eine Nuss.
Am Nachmittag kam dann die Maus zu Besuch. "Hallo Maus." sagte das Eichhörnchen. "Hallo Eichhörnchen." sagte die Maus. "Willst Du einen Kaffe und eine Nuss?" "Ja, gerne." Und so aßen und tranken sie.
Da erschien plötzlich ein Marder in der Tür. Das Eichhörnchen und die Maus erschraken sehr. Bestimmt wollte der Marder sie fressen.
"Du willst uns doch nicht fressen?" fragte das Eichhörnchen zitternd. "Doch, natürlich will ich Euch fressen. Ich habe Hunger!"
Da fing die Maus an zu schimpfen: "Du böser Marder! Hau ab, Du sollst uns nicht fressen!"
Der Marder bekam ein bißchen Angst. "Aber ich habe doch Hunger!?"
Das Eichhörnchen gab dem Marder die dritte Nuß mit und der Marder hatte wenigstens die, damit er nicht so Hunger haben musste. Der Marder ging ganz weit weg und das Eichhörnchen und die Maus konnten noch Kaffee trinken.
Als es dunkel wurde ging die Maus nach Hause und ins Bett.
Gute Nacht
Am Nachmittag kam dann die Maus zu Besuch. "Hallo Maus." sagte das Eichhörnchen. "Hallo Eichhörnchen." sagte die Maus. "Willst Du einen Kaffe und eine Nuss?" "Ja, gerne." Und so aßen und tranken sie.
Da erschien plötzlich ein Marder in der Tür. Das Eichhörnchen und die Maus erschraken sehr. Bestimmt wollte der Marder sie fressen.
"Du willst uns doch nicht fressen?" fragte das Eichhörnchen zitternd. "Doch, natürlich will ich Euch fressen. Ich habe Hunger!"
Da fing die Maus an zu schimpfen: "Du böser Marder! Hau ab, Du sollst uns nicht fressen!"
Der Marder bekam ein bißchen Angst. "Aber ich habe doch Hunger!?"
Das Eichhörnchen gab dem Marder die dritte Nuß mit und der Marder hatte wenigstens die, damit er nicht so Hunger haben musste. Der Marder ging ganz weit weg und das Eichhörnchen und die Maus konnten noch Kaffee trinken.
Als es dunkel wurde ging die Maus nach Hause und ins Bett.
Gute Nacht
02.02.2006
Johnny Ritchek in: "Die große Katastrophe Teil 2"
Nur ein paar Tage später registrierte Johnny Ritchek, dass er noch nicht gestorben war. "Und ich dachte, Gammastrahlung sei nicht zimperlich!"
Er stand auf und ging zu seinem Fenster und wunderte sich nicht schlecht: "Der ascheähnliche Niederschlag, der die Planetenoberfläche gänzlich bedeckt hatte ist weg. Stattdessen entdecke ich am Himmel einen Stern, der taghell scheint!"
Ritchek musste sich abwenden, denn das helle Licht blendete ihn.
"Die Katastrophe scheint sich gar nicht auf unsere Welt zu beschränken. Tatsächlich muss sie kosmische Ausmaße erreicht haben." Und fieberhaft überlegte er. "Welche Nukelarwaffen können so verherend sein, dass ein neuer Stern entsteht - und das zufällig direkt vor unserer Haustür?" (beim Ausdruck Haustür lächelt er verschmitzt, dieses Wort würden er und seine Astronomiker-Kollegen stets verwenden, wenn etwas in unserem Sonnensystem geschehe. Der Witz an dieser Formulierung sei der, dass es sich hierbei immernoch um sehr große Distanzen handeln würde)
Noch eine Weile betrachtete Johnny Ritchek die beleuchtete Landschaft, zog sich eine Sonnenbrille auf und beschloß, einen kleinen Spaziergang zu machen. "Nicht ohne meine Sonnenmilch," hebt er warnend den Zeigefinger. "Wer weiss, was die UV-Strahlung alles anzurichten vermag."
Er stand auf und ging zu seinem Fenster und wunderte sich nicht schlecht: "Der ascheähnliche Niederschlag, der die Planetenoberfläche gänzlich bedeckt hatte ist weg. Stattdessen entdecke ich am Himmel einen Stern, der taghell scheint!"
Ritchek musste sich abwenden, denn das helle Licht blendete ihn.
"Die Katastrophe scheint sich gar nicht auf unsere Welt zu beschränken. Tatsächlich muss sie kosmische Ausmaße erreicht haben." Und fieberhaft überlegte er. "Welche Nukelarwaffen können so verherend sein, dass ein neuer Stern entsteht - und das zufällig direkt vor unserer Haustür?" (beim Ausdruck Haustür lächelt er verschmitzt, dieses Wort würden er und seine Astronomiker-Kollegen stets verwenden, wenn etwas in unserem Sonnensystem geschehe. Der Witz an dieser Formulierung sei der, dass es sich hierbei immernoch um sehr große Distanzen handeln würde)
Noch eine Weile betrachtete Johnny Ritchek die beleuchtete Landschaft, zog sich eine Sonnenbrille auf und beschloß, einen kleinen Spaziergang zu machen. "Nicht ohne meine Sonnenmilch," hebt er warnend den Zeigefinger. "Wer weiss, was die UV-Strahlung alles anzurichten vermag."
Johnny Ritchek in: "Die große Katastrophe Teil 1"
Als Johnny Ritchek diesen Morgen aufwachte war ihm sofort klar, dass über Nacht etwas schlimmes geschehen war. "Die große Katastrophe - nun kam sie also doch."
Der Blick aus seinem Fenster zeigte eine Landschaft, die vollkommen von einer weissen Masse überzogen war, soweit sein Auge reichte.
"Es muss sich hierbei um eine gräßliche termo-nukelare Katastrophe handeln." wusste er es zu erklären. "Man erkennt das an dem ascheähnlichen Niederschlag, der sich in den letzten Stunden auf die Planetenoberfläche gelegt hat."
Traurig sah sich Ritchek um. Die Kälte des Anblicks ließ ihn frösteln. "Niemand hat das überlebt. Was klar war, in Anbetracht der unglaublich mörderischen Waffenarsenale, die die Atommächte für solche Fälle bereit hielten."
Ein paar Kinder bauten unter seinem Fenster lachend einen Schneemann. "Erste Mutationen." Johnny Ritchek kannte sich da aus. "Besonders die Karottennase zeugt von Vitaminmangel nach der Katastrophe." Auch unserem Helden begann es nun schlecht zu gehen. Also legte er sich wieder in sein Bett und wartete in Einsamkeit auf sein langsames Ende.
11.01.2006
Johnny Ritchek in: "Virus"
Eine kleine Hütte in der scheinbar endlosen Tundra. Kalter Wind wehte den Rauch, der aus dem Schornstein kam fort und ließ die fast baufälligen Backsteinmäuerchen beben. Eine Gestalt näherte sich aus der Ferne. Zu Fuß scheint sie schon ewig gelaufen zu sein. Sie trug ihren grünen Bio-Schutzanzug verschlossen und lief zielstrebig auf die Hütte zu. Öffnete die hölzerne Tür und trat ohne anzuklopfen ein.
Im Inneren der Hütte war alles anders, als es von aussen aussah. Die Bewohner waren schlaue Professoren und Forscher in weissen Kitteln, die in einem zugegebenermaßen improvisiertem Hightechlabor über Reagenzgläsern und Zentrifugen und ähnlichen Dingen arbeiteten. Improvisiert deshalb, weil die gesamte Einrichtung des Labors herangetragen worden zu sein schien und dann achtlos hingestellt; keine Mühe wurde sich gegeben mit der Verkabelungen der Geräte, eine Ordnung ließ sich nicht feststellen - es wurde sofort angefangen zu arbeiten.
Die schlauen Männer sahen auf und begrüßten den Neuankömmling mit einem Nicken. Der Neuankömmling setzte umständlich das Kopfteil seines Schutzanzuges ab, in dem - die Leser zuhause haben es sich bereits gedacht - Johnny Ritchek steckte.
Der hielt sich auch nicht lange auf mit Begrüßungsformalitäten und kam gleich zur Sache: "Haben SIe schon Fortschritte gemacht?"
Der Professor, der ihm am nächsten stand - ein junger (schlauer) Mann mit Brille - schüttelte den Kopf und sah zu Boden. "Leider nein." flüsterte er. "Wir haben das Virus zwar isolieren können, aber ein Gegenmittel noch nicht gefunden."
Ritchek, der sich hier wie der Chef aufführte bekam einen Wutausbruch. Da sei er nun tagelang hier her gewandert nur um zu erfahren, dass es noch keine Heilung gab!
Ein anderer schlauer Forscher kam näher. "Würde es nicht schon reichen, wenn wir ein Heilmittel fänden?"
Johnny Ritchek nickte. Seine Wut war schnell wieder verraucht und Hoffnung machte sich wieder in ihm breit. "Ja ja, ein Heilmittel. Gibt es doch irgendwelche Fortschritte?" Der Forscher wusste nicht so recht, ob seine Entdeckung wichtig genug war und ob er davon sprechen sollte. Erst als Johnny Ritchek ihn am Kragen schüttelte redete er. "Ich habe das isolierte Virus mit einigen Keimzellen verbunden. Es folgte eine Reaktion, in der das Virus nach und nach abstarb. Und jetzt ist es weg."
"Wunderbar!" Ritchek strahlte.
Der erste (schlaue) Professor mischte sich wieder ein. Er schien nicht begeistert zu sein von der Sache. "Wir wissen jedoch nicht, welche Keimzellen die Reaktion auslösten."
"Dann nähern Sie sich doch dem ersten Ergebnis wieder an. Sie müssen mehr Versuche machen!" Johnny Ritchek hätte am liebsten selbst mitgeholfen.
"Das Problem ist - wie ich schon sagte: Das Virus ist weg." gab nun der zweite (schlaue) Forscher von sich.
Das konnte Johnny Ritchek nicht glauben. Der halbe Globus war verseucht und das schuldige Virus hatte sich aus dem Staub gemacht?
Müde zog er sich seinen Schutzanzug wieder an, nahm sich noch ein paar Butterbrote aus der improvisierten Küchenecke des improvisierten Labors mit und brach auf - wieder dorthin zurück wo er hergekommen war.
29.12.2005
22.12.2005
Johnny Ritchek in: "START Teil 3"
Johnny Ritchek hebt die geballte Faust, als er aus dem Bullauge der Rakete blickt. "Wieder er! Mein alter Erzrivale Ernst Stratcher. Ich hätte es mir denken können, dass er dahinter steckt!" Angestrengt denkt er nach, wie er a) sich und die Rakete aus der misslichen Situation retten kann und b) wie er es seinem Rivalen heimzahlen kann. Nichts fällt ihm ein. "Ja, muss ich denn bis unimo hier hocken bleiben und zusehen, wie mein Schiff langsam abhebt?"
Da hat Ritchek eine Idee. Er öffnet das Bullauge und wirft der an Bord üblichen Sandsäcke für den Ballast nach dem Übeltäter. Der Steht zwar an die hundert Meter entfernt, wird aber übel am Kopf erwischt, fällt ohnmächtig zu Boden und läßt dabei sein kleines Gerät fallen.
Nichts weiter geschieht. "Egal, Hauptsache der hat mal seine Abreibung bekommen. Da verbringe ich gerne eine Ewigkeit damit, meiner Rakete beim Starten zuzugucken."
Und Johnny Ritchek sieht weiter durch das Bullauge. Er studiert den Ablauf der chemischen Kettenreaktionen, die die Fusionskammern des Raketenantiebs ablaufen lassen und kann so manche Theorie zur Verbesserung aufstellen.
Da hat Ritchek eine Idee. Er öffnet das Bullauge und wirft der an Bord üblichen Sandsäcke für den Ballast nach dem Übeltäter. Der Steht zwar an die hundert Meter entfernt, wird aber übel am Kopf erwischt, fällt ohnmächtig zu Boden und läßt dabei sein kleines Gerät fallen.
Nichts weiter geschieht. "Egal, Hauptsache der hat mal seine Abreibung bekommen. Da verbringe ich gerne eine Ewigkeit damit, meiner Rakete beim Starten zuzugucken."
Und Johnny Ritchek sieht weiter durch das Bullauge. Er studiert den Ablauf der chemischen Kettenreaktionen, die die Fusionskammern des Raketenantiebs ablaufen lassen und kann so manche Theorie zur Verbesserung aufstellen.
Johnny Ritchek in: "START Teil 2"
"Nette Sache, so ein Gerät, mit dem man die Zeit anhalten / langsamer stellen kann." Ein fieses Lachen erklingt. Die weiss-behandschuhte Hand hält einen kleinen Kasten mit eingebautem Ziffernblatt und ein kleiner Antenne auf die Szenerie eines Raketenstarts gerichtet. "Endlich bin ich am Drücker und kann meinem unerträglichen Erzrivalen und Möchtergern-Astronauten Johnny Ritchek eins auswischen" Es ist Ernst Stratcher, der als Astromechaniker verkleidet am Set rummacht. Den Schraubschlüssel eben erst weggelegt hat er sogleich sein kleines Gerät betätigt. Doch was heisst in diesem Fall "eben" und was "sogleich"? Auch Stratcher weiss das nicht. Doch voller Genugtuung sieht er die Person hinter dem Bullauge der sich im Start befindlichen Rakete, die sich im normalen Zeitablauf bewegt: Johnny Ritchek, der geballt die Faust hebt.
"Für Ritchek scheint die Zeit normal weiter zu laufen." denkt Ernst Stratcher nach, "Ein Fehler im Gerät? Doch an sich gar nicht so übel. So kann sich der alte Aufschneider bewusst ärgern." Und wieder erklingt das fiese Lachen.
Auszug aus Ernst Stratchers Tagebuch: Bauanleitung für ein Gerät, mit dem man die Zeit anhalten / langsamer stellen kann
1. Kleines kastenförmiges Gerät mit Antenne und Ziffernblatt versehen.
2. Erst mal die Zeit anhalten und warten, bis man jemanden trifft, der einem bei den technischen Dingen helfen kann.
3. Diesen jenigen auch fragen, ob er Fernseher, Waschmaschine etc. reparieren kann
"Für Ritchek scheint die Zeit normal weiter zu laufen." denkt Ernst Stratcher nach, "Ein Fehler im Gerät? Doch an sich gar nicht so übel. So kann sich der alte Aufschneider bewusst ärgern." Und wieder erklingt das fiese Lachen.
Auszug aus Ernst Stratchers Tagebuch: Bauanleitung für ein Gerät, mit dem man die Zeit anhalten / langsamer stellen kann
1. Kleines kastenförmiges Gerät mit Antenne und Ziffernblatt versehen.
2. Erst mal die Zeit anhalten und warten, bis man jemanden trifft, der einem bei den technischen Dingen helfen kann.
3. Diesen jenigen auch fragen, ob er Fernseher, Waschmaschine etc. reparieren kann
Johnny Ritchek in: "START Teil 1"
Auf einer seiner vielen Reisen zum Mond befindet sich Routiner Johnny Ritchek mal wieder im Cockpit einer gewaltigen Mondrakete. Gespannt lauscht er dem Countdown - freudig erregt mal wieder ins All zu kommen. "Ich bin oft und gerne hier oben.", prahlt er. ("Denn Countdown können Sie nachher noch einmal nachlesen.")
Doch der Countdown wird von mal zu mal langsamer, schließlich so langsam, dass Ritchek meint, er sei stehen geblieben. Nervös sieht er aus dem Bullauge. Der Qualm, der schon mal vor dem Startsignal aus der Rakete zu kommen pflegt tut auch so, als würde die Zeit nicht mehr vergehen. Johnny Ritchek stutzt.
Johnny Ritchek schwitzt. "Jemand hat die Zeit angehalten / langsamer gestellt. Das ist nicht fair! Jetzt muss ich schwitzen, wo ich kurz bevor ich den schweren Astroanzug angezogen habe geduscht habe!"
Auszug aus Johnny Ritcheks Tagebuch: Der Countdown
Doch der Countdown wird von mal zu mal langsamer, schließlich so langsam, dass Ritchek meint, er sei stehen geblieben. Nervös sieht er aus dem Bullauge. Der Qualm, der schon mal vor dem Startsignal aus der Rakete zu kommen pflegt tut auch so, als würde die Zeit nicht mehr vergehen. Johnny Ritchek stutzt.
Johnny Ritchek schwitzt. "Jemand hat die Zeit angehalten / langsamer gestellt. Das ist nicht fair! Jetzt muss ich schwitzen, wo ich kurz bevor ich den schweren Astroanzug angezogen habe geduscht habe!"
Auszug aus Johnny Ritcheks Tagebuch: Der Countdown
10
09
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07
07
07
07
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06
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15.12.2005
Mäuschengeschichte: "Renovierung"
Die Maus wollte ihr Wohnung neu renovieren: Neue Tapete für das Schlafzimmer und für die Küche und eine weitere Tür zwischen Wohnzimmer und Küche.
Da kamen der Igel und das Eichhörnchen. Sie wollten beim Renovieren helfen.
Zuerst machten sie mit einem Spachtel die alte Tapete runter. Das war sehr anstrengend. Der Igel klopfte mit einem großen Hammer und wollte schon mal die neue Tür in die Wand hauen. Da schrie er auf: "Auhhhh!"
"Mensch Igel! Du sollst Dir doch nicht auf den Finger hauen!"
Die Maus und das Eichhörnchen fingen an, die neue Tapete auf die Wand zu machen. Da schrie der Igel schon wieder auf: "Auhhhh!"
"Igel! Pass doch auf!"
Als es Abend wurde waren sie fertig. Die Maus sagte danke zum Eichhörnchen und zum Igel. Die gingen nach Hause, haben noch eine Milch getrunken und sind dann ins Bett gegangen.
Gute Nacht.
Da kamen der Igel und das Eichhörnchen. Sie wollten beim Renovieren helfen.
Zuerst machten sie mit einem Spachtel die alte Tapete runter. Das war sehr anstrengend. Der Igel klopfte mit einem großen Hammer und wollte schon mal die neue Tür in die Wand hauen. Da schrie er auf: "Auhhhh!"
"Mensch Igel! Du sollst Dir doch nicht auf den Finger hauen!"
Die Maus und das Eichhörnchen fingen an, die neue Tapete auf die Wand zu machen. Da schrie der Igel schon wieder auf: "Auhhhh!"
"Igel! Pass doch auf!"
Als es Abend wurde waren sie fertig. Die Maus sagte danke zum Eichhörnchen und zum Igel. Die gingen nach Hause, haben noch eine Milch getrunken und sind dann ins Bett gegangen.
Gute Nacht.
Johnny Ritchek in: "Wo denn? Teil 2"
"Wenigstens - wenn ich schon einsam, durstig und (seit spätestens diesem Teil) müde bin - weiss ich, ich bin der erste Mensch, der diese Gegend hier besucht. Und es ist nur ein kleiner Schritt für mich, aber ein sehr sehr großer für die Menschheit!"
Johnny Ritchek blieb stehen, richtete sich gerade auf - Hand aufs Herz - während er die Nationalhymne summte. Welche das war, wusste er nicht.
"Ja, das ist mir sehr wichtig. Denn ich bin ein alter Entdecker. Ein großer Entdecker. Ich habe schon so viel entdeckt, weiss gar nicht, was alles..."
Tagelang hatte Ritchek versucht herauszubekommen, wo er sich befand. "Die Suche nach dem Wo" nannte er das. "Ich fand, das passt zu diesem Thema."
Das Thema, das dachte er, war ein möglicher Schlüssel, um auf das Wo zu kommen. Konnte irgendwas mit dem Erdenball geschehen sein, das ihn in eine rote Wüste verwandelt hatte?
Folgende mögliche Ursachen dachte er sich aus und schrieb sie in sein Notizbuch:
1. Ein Komet von riesigen Ausmaßen verwüstete die Erde
2. Eine gigantische nukelare Katastrophe verwüstete die Erde
3. Ein ungeheuerer und unnützer Krieg verwüstete die Erde
4. die Theorie stimmt gar nicht, die Wüste ist gar nicht so groß und ich laufe nur im Kreis
Schließlich fand er etwas, was ihm Hoffnung auf eine baldige Lösung seines Problems gab: Ein Fußabdruck.
"Dem Abdruck muss ich folgen und werde im Nu jemanden treffen, der mir sagen kann, was hier los ist." Und Johnny Ritchek lief los. Immer wieder stieß er auf neue Abdrücke, die allerdings von ein und derselben Person stammen mussten.
So kam es, wie es kommen musste: Weit hinten am Horizont sah er die Person, die ebenso wie er durch die rote Wüste irrte.
"Ich habe es mir fast gedacht. Es ist mein alter Rivale Ernst Stratcher. Ihn will ich nicht sehen. Er ist der letzte Mensch, mit dem ich es zu tun haben will - auch hier in der Wüste."
Johnny Ritchek drehte um un ging den gesamten Weg, den er gekommen war zurück.
Johnny Ritchek blieb stehen, richtete sich gerade auf - Hand aufs Herz - während er die Nationalhymne summte. Welche das war, wusste er nicht.
"Ja, das ist mir sehr wichtig. Denn ich bin ein alter Entdecker. Ein großer Entdecker. Ich habe schon so viel entdeckt, weiss gar nicht, was alles..."
Tagelang hatte Ritchek versucht herauszubekommen, wo er sich befand. "Die Suche nach dem Wo" nannte er das. "Ich fand, das passt zu diesem Thema."
Das Thema, das dachte er, war ein möglicher Schlüssel, um auf das Wo zu kommen. Konnte irgendwas mit dem Erdenball geschehen sein, das ihn in eine rote Wüste verwandelt hatte?
Folgende mögliche Ursachen dachte er sich aus und schrieb sie in sein Notizbuch:
1. Ein Komet von riesigen Ausmaßen verwüstete die Erde
2. Eine gigantische nukelare Katastrophe verwüstete die Erde
3. Ein ungeheuerer und unnützer Krieg verwüstete die Erde
4. die Theorie stimmt gar nicht, die Wüste ist gar nicht so groß und ich laufe nur im Kreis
Schließlich fand er etwas, was ihm Hoffnung auf eine baldige Lösung seines Problems gab: Ein Fußabdruck.
"Dem Abdruck muss ich folgen und werde im Nu jemanden treffen, der mir sagen kann, was hier los ist." Und Johnny Ritchek lief los. Immer wieder stieß er auf neue Abdrücke, die allerdings von ein und derselben Person stammen mussten.
So kam es, wie es kommen musste: Weit hinten am Horizont sah er die Person, die ebenso wie er durch die rote Wüste irrte.
"Ich habe es mir fast gedacht. Es ist mein alter Rivale Ernst Stratcher. Ihn will ich nicht sehen. Er ist der letzte Mensch, mit dem ich es zu tun haben will - auch hier in der Wüste."
Johnny Ritchek drehte um un ging den gesamten Weg, den er gekommen war zurück.
Johnny Ritchek in: "Wo?" Teil 1
"Wo?" Johnny Ritchek sah sich um.
"Wo denn?" Immernoch nicht wusste er, wo er sich befand.
"Dabei ist das Wo doch eines der essenziellen Dinge, welcher sich ein Mensch bewusst sein sollte."
Er ging durch eine schier endlose Wüste aus rotem Sand, rotem Fels. Ab und zu bückte er sich, hob etwas vom Geröll auf und ließ ihn durch seine Finger rieseln. "Nicht wissen, wo man sich aufhält kann einen recht traurig stimmen. Dabei ist der Ort der Existenz nicht so maßgebend wie beispielsweise der Grund. Der eigentliche Grund, wohlgemerkt. Denn es gibt genügend Gründe, die man sich zurecht spinnen kann."
Johnny Ritchek stieg auf eine Anhöhe, um mal zu gucken, welchen Umfang die Wüste hatte. Sein Blick ging bis zum Horizont. Ohne das kleinste Zeichen von menschlicher Zivilisation. "Es ist ein recht einsamer Ort. Ich wäre gerne woanders. Zuhause oder so." Er stieg die Anhöhe wieder herab. "Zuhause könnte ich mir etwas zu trinken nehmen und einfach mal die Seele baumeln lassen." Er dachte kurz nach. "Das kann ich hier aber auch, wenn ich mal vom Trinken absehe."
Ja, er war sehr durstig. Er ließ die Seele baumeln. Dann setzte er sich hin, zog die Schuhe aus, ließ den roten Sand herausrieseln und zog sie wieder an. Ging weiter.
"Wo denn?" Immernoch nicht wusste er, wo er sich befand.
"Dabei ist das Wo doch eines der essenziellen Dinge, welcher sich ein Mensch bewusst sein sollte."
Er ging durch eine schier endlose Wüste aus rotem Sand, rotem Fels. Ab und zu bückte er sich, hob etwas vom Geröll auf und ließ ihn durch seine Finger rieseln. "Nicht wissen, wo man sich aufhält kann einen recht traurig stimmen. Dabei ist der Ort der Existenz nicht so maßgebend wie beispielsweise der Grund. Der eigentliche Grund, wohlgemerkt. Denn es gibt genügend Gründe, die man sich zurecht spinnen kann."
Johnny Ritchek stieg auf eine Anhöhe, um mal zu gucken, welchen Umfang die Wüste hatte. Sein Blick ging bis zum Horizont. Ohne das kleinste Zeichen von menschlicher Zivilisation. "Es ist ein recht einsamer Ort. Ich wäre gerne woanders. Zuhause oder so." Er stieg die Anhöhe wieder herab. "Zuhause könnte ich mir etwas zu trinken nehmen und einfach mal die Seele baumeln lassen." Er dachte kurz nach. "Das kann ich hier aber auch, wenn ich mal vom Trinken absehe."
Ja, er war sehr durstig. Er ließ die Seele baumeln. Dann setzte er sich hin, zog die Schuhe aus, ließ den roten Sand herausrieseln und zog sie wieder an. Ging weiter.
14.12.2005
Johnny Ritchek in: "Der Mond Teil 2"
Vor seinem Teleskop steht Johnny Ritchek. "Die Heutige Bananenform des Erdtrabanten befindet sich in leichter Schief-Neigung. Da kann ich nichts für. So doof sieht es aber gar nicht aus."
Er nimmt ein Tuch und putzt sein Teleskop. "Das ist sehr wichtig, den ich will ja noch nächste Woche hindurch gucken." Aus Versehen streift er mit dem Tuch ein kleines Rädchen am selbstgebastelten Stativ des Teleskops, das Gerät verrutscht und zeigt nun nicht mehr den Mond.
Lange sieht Ritchek hindurch. Das Teleskop ist nun auf einen der anderen Balkone gerichtet. Er kann es nicht fassen, was er da sieht. "Es ist mein alter Rivale Ernst Stratcher. Auch er hat ein selbstgebasteltes Teleskop und führt offensichtlich Mondbetrachtungen durch."
Auf dem anderen Balkon steht Ernst Stratcher und schaut durch sein Glas. "Wunderschön! Ich glaube ich sehe einen Himmelskörper."
Stratcher versucht das Gesehene in sein Notizbuch zu zeichnen, doch der Bleistift rutscht ab und die Zeichnung mißlingt.
"Haha, der Dilletant!" ereifert sich Johnny Ritchek. "Kein Wunder, denn der beste Mondgucker bin ich!" Und Ritchek nimmt eine seiner mitgebrachten Bananen und schleudert sie ungeschält in die Richtung des Balkons, auf dem Ernst Stratcher seine Beobachtungen durchführt. Doch die Banane fliegt nicht so weit wie gewollt und fällt in einen großen Busch, wo sie auch hängen bleibt.
Er nimmt ein Tuch und putzt sein Teleskop. "Das ist sehr wichtig, den ich will ja noch nächste Woche hindurch gucken." Aus Versehen streift er mit dem Tuch ein kleines Rädchen am selbstgebastelten Stativ des Teleskops, das Gerät verrutscht und zeigt nun nicht mehr den Mond.
Lange sieht Ritchek hindurch. Das Teleskop ist nun auf einen der anderen Balkone gerichtet. Er kann es nicht fassen, was er da sieht. "Es ist mein alter Rivale Ernst Stratcher. Auch er hat ein selbstgebasteltes Teleskop und führt offensichtlich Mondbetrachtungen durch."
Auf dem anderen Balkon steht Ernst Stratcher und schaut durch sein Glas. "Wunderschön! Ich glaube ich sehe einen Himmelskörper."
Stratcher versucht das Gesehene in sein Notizbuch zu zeichnen, doch der Bleistift rutscht ab und die Zeichnung mißlingt.
"Haha, der Dilletant!" ereifert sich Johnny Ritchek. "Kein Wunder, denn der beste Mondgucker bin ich!" Und Ritchek nimmt eine seiner mitgebrachten Bananen und schleudert sie ungeschält in die Richtung des Balkons, auf dem Ernst Stratcher seine Beobachtungen durchführt. Doch die Banane fliegt nicht so weit wie gewollt und fällt in einen großen Busch, wo sie auch hängen bleibt.
Johnny Ritchek in. "Der Mond Teil 1"
Seine wöchentlichen Mondbetrachtungen führt Johnny Ritchek mit einem selbstgebastelten Teleskop durch. Er liebt es, den Trabanten zu beobachten und verzeichnet seine Ergebnisse in ein kleines Notizbüchlein. "Leider passieren mir immer kleine Missgeschicke. So sehe ich manchmal nur eine Hälfte oder weniger des Mondes. Manchesmal kann ich ihn gar nicht entdecken."
Auszüge aus Johnny Ritcheks Notizbuch:
Es ist Nacht. Es ist dunkel. Durch mein selbstgebasteltes Teleskop kann ich den Mond sehen. Er erscheint mir viel größer als in Wirklichkeit, was an der vergrößernden Wirkung der Optik liegt. Das ist eine meiner größten Erfindungen. Das kann ich jedem Astronomen nur empfehlen!
Schon wieder Nacht. Zwischen dieser und der letzten lag nur ein Tag. Morgen soll wieder ein Tag sein. Ich schaue heute lieber nicht durch das Teleskop. Zu unheimlich das alles.
Habe mir vorgenommen, nur einmal in der Woche nach dem Mond zu gucken. Heute ist es wieder so weit. Habe mir zu diesem Anlaß Bretzeln besorgt, die kann ich dabei knabbern.
Diese Woche ist der Mond nicht da. Ausgiebig betrachte ich den schwarzen Himmel. Stelle fest: Da gibt es viele kleine Lichter. Die Sterne. Die hab ich gerne.
Der Mond war wieder da. Habe beleidigt getan und verkehrt herum durchs Teleskop geblickt. War auch nicht ohne.
Habe das wechselnde Erscheinungsbild meines Mondes "Mondphasen" genannt. Nun kann ich genau berechnen, welche Form er in welcher Woche haben wird. Mit meinen physik-mathematischen Fähigkeiten kann ich noch mehr berechnen: Z.B. gibt es mal mehr mal weniger Meer, ich weiss nicht warum, aber nächste Woche ist wieder mehr da.
Habe mir das Auge heute weh getan, irgendwie bin ich zu dicht ans Teleskop gekommen
Auszüge aus Johnny Ritcheks Notizbuch:
Es ist Nacht. Es ist dunkel. Durch mein selbstgebasteltes Teleskop kann ich den Mond sehen. Er erscheint mir viel größer als in Wirklichkeit, was an der vergrößernden Wirkung der Optik liegt. Das ist eine meiner größten Erfindungen. Das kann ich jedem Astronomen nur empfehlen!
Schon wieder Nacht. Zwischen dieser und der letzten lag nur ein Tag. Morgen soll wieder ein Tag sein. Ich schaue heute lieber nicht durch das Teleskop. Zu unheimlich das alles.
Habe mir vorgenommen, nur einmal in der Woche nach dem Mond zu gucken. Heute ist es wieder so weit. Habe mir zu diesem Anlaß Bretzeln besorgt, die kann ich dabei knabbern.
Diese Woche ist der Mond nicht da. Ausgiebig betrachte ich den schwarzen Himmel. Stelle fest: Da gibt es viele kleine Lichter. Die Sterne. Die hab ich gerne.
Der Mond war wieder da. Habe beleidigt getan und verkehrt herum durchs Teleskop geblickt. War auch nicht ohne.
Habe das wechselnde Erscheinungsbild meines Mondes "Mondphasen" genannt. Nun kann ich genau berechnen, welche Form er in welcher Woche haben wird. Mit meinen physik-mathematischen Fähigkeiten kann ich noch mehr berechnen: Z.B. gibt es mal mehr mal weniger Meer, ich weiss nicht warum, aber nächste Woche ist wieder mehr da.
Habe mir das Auge heute weh getan, irgendwie bin ich zu dicht ans Teleskop gekommen
08.12.2005
Johnny Ritchek in: "Die Welt Teil 2"
Endlich hatte sich Johnny Ritchek von seinen philosophischen Beobachtungen erholt. Nun konnte er einfach die schöne Aussicht genießen. Dazu gönnte er sich einen teuren Wein und Salzwaffeln. "Das sind normale Waffeln, die in eine scheußliche Salzsoße getunkt werden und anschließend noch mit Fischpulver eingereibt." Dabei handelte es sioh um eine Spezialität aus seiner Heimat und was passte bei solch einem Blick besser?
"Eigentlich hasse ich Salzwaffeln. Und Wein ist imemr so schnell alle."
Der Planet unter ihm drehte sich unentwegt. Er hört niemals auf damit, was Ritchek sehr bewunderte. "Diese Ausdauer, diese Kontinuität!" Und er wünschte sich, manch anderer würde es ebenso handhaben. "Doch es gibt Leute da unten, die fangen was an und bringen´s niemals zu Ende."
Das einzige, das ihn störte war, das man die Planetendrehung nicht zurückspulen konnte. "Da gibt es Stellen, die würde ich gerne nochmal sehen. Und eine Umdrehung später haben sich die Stellen ja schon wieder verändert."
"Eigentlich hasse ich Salzwaffeln. Und Wein ist imemr so schnell alle."
Der Planet unter ihm drehte sich unentwegt. Er hört niemals auf damit, was Ritchek sehr bewunderte. "Diese Ausdauer, diese Kontinuität!" Und er wünschte sich, manch anderer würde es ebenso handhaben. "Doch es gibt Leute da unten, die fangen was an und bringen´s niemals zu Ende."
Das einzige, das ihn störte war, das man die Planetendrehung nicht zurückspulen konnte. "Da gibt es Stellen, die würde ich gerne nochmal sehen. Und eine Umdrehung später haben sich die Stellen ja schon wieder verändert."
Johnny Ritchek in: "Die Welt Teil 1"
Johnny Ritchek staunte nicht schlecht, als er seine Heimatwelt von oben sah. "Die ist ja blau!" Es war nicht das erste mal, dass er den Planeten aus dem Weltraum sah. "Aber mir ist nie diese Farbe aufgefallen. Ein leuchtendes Blau!" betonte er erklärend für alle, die es noch nicht wussten. "Rot hätte mir besser gefallen. Überhaupt gefallen mir viele Farben besser als Blau (siehe untenstehende Aufstellung)"
Ritchek betrachtete noch eine Weile den blauen Planeten.
"Ich weiss nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist," vertraute er sich den Lesern an, "aber diese Welt, die sich da unter mir auftut ist ja auch noch rund. Kugelrund!"
Er kam aus dem Staunen nicht heraus. "Da habe ich wohl die letzten Male gar nicht so richtig hin geguckt..."
Und nach einer Pause fuhr er fast ungläubig fort: "Du meine Güte! Der Mond ist ja auch rund! Eigentlich sind alle Himmelskörper rund! Naja fast."
Johnny Ritchek schlief kurz darauf ein - soviel unfassbares, den Kosmos betreffend war erst mal zu viel für seine kleine Seele. ("Außerdem habe ich gestern ganz schön gelumpt und bin vollkommen fertig!"
Bei der folgenden Aufstellung handelt es sich um die Reihenfolge der favorisierten Farben von Johnny Ritchek (Übertrag verboten!):
Ritchek betrachtete noch eine Weile den blauen Planeten.
"Ich weiss nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist," vertraute er sich den Lesern an, "aber diese Welt, die sich da unter mir auftut ist ja auch noch rund. Kugelrund!"
Er kam aus dem Staunen nicht heraus. "Da habe ich wohl die letzten Male gar nicht so richtig hin geguckt..."
Und nach einer Pause fuhr er fast ungläubig fort: "Du meine Güte! Der Mond ist ja auch rund! Eigentlich sind alle Himmelskörper rund! Naja fast."
Johnny Ritchek schlief kurz darauf ein - soviel unfassbares, den Kosmos betreffend war erst mal zu viel für seine kleine Seele. ("Außerdem habe ich gestern ganz schön gelumpt und bin vollkommen fertig!"
Bei der folgenden Aufstellung handelt es sich um die Reihenfolge der favorisierten Farben von Johnny Ritchek (Übertrag verboten!):
- Rot
- Gelb
- Grün
- Orange
- Violett
- Grau
- Saufarben
- Blau
07.12.2005
Mäuschengeschichte: Der Marder
Die Maus verlässt eines Tages ihr Mauseloch, um nach Körnern und Nüssen zu suchen, denn sie hat Hunger und will nachher etwas essen.
Da kommt der Marder vorbei und fragt: "Was machst´n Du da, Maus?" "Ich suche nach Körnern und Nüssen, weil ich Hunger habe." antwortet die Maus. Der Marder sagt: "Hunger habe ich auch." Dabei lacht der Marder ganz komisch.
Aber die Maus hat schon begriffen und sagt: "Du willst mich nur fressen, Marder! Geh bloß weg!"
Da geht der Marder wieder, ohne dass er die Maus gefressen hat. Die Maus freut sich, dass der Marder sie nicht gefressen hat und findet ein paar Körner und Nüsse, die sie essen kann.
Gute Nacht!
Da kommt der Marder vorbei und fragt: "Was machst´n Du da, Maus?" "Ich suche nach Körnern und Nüssen, weil ich Hunger habe." antwortet die Maus. Der Marder sagt: "Hunger habe ich auch." Dabei lacht der Marder ganz komisch.
Aber die Maus hat schon begriffen und sagt: "Du willst mich nur fressen, Marder! Geh bloß weg!"
Da geht der Marder wieder, ohne dass er die Maus gefressen hat. Die Maus freut sich, dass der Marder sie nicht gefressen hat und findet ein paar Körner und Nüsse, die sie essen kann.
Gute Nacht!
01.12.2005
Johnny Ritchek im: "Wetterleuchten"
In seiner Eigenschaft als berühmter Archäologe befand sich Johnny Ritchek bei Ausgrabungen in einer alten fast vergessenen Grabstätte. "Selbstverständlich grabe ich auf eigene Faust aus!" strahlt er stolz. Denn nichts ginge ihm mehr auf die Nerven als "der bürokratische Humbug, bei dem man die Ausgrabung dokumentieren und vermessen muss." Immerhin sei seine teure Digitalkamera bei seinem letzten Abenteuer kaputt gegangen.
Johnny Ritchek schlug also mit seinem Pickel auf mehrere steinernde Grabtafel ein, um zu sehen, wie sie sich verhalten, als sich der dunkle Himmel zu verfärben begann. "So etwas habe ich noch nie gesehen!" staunte er, was gelogen war, wie wir wissen (siehe "Johnny Ritchek in: Die Sternschnuppen Teil 1" vom 3.11.2005).
Was er sah war ein sogenanntes Wetterleuchten. Ein Phänomem, das in den nördlichen Ländern häufig vorkommt. "Die physikalische Erklärung ist recht einfach: Immer wenn die Elektronen der Farbe Rot und der Farbe Blau in der Atmosphäre aufeinander treffen findet eine magnetische Aufladung derselben statt. Die Farb-Atome stossen sich ab, um sich gleich darauf wieder anzuziehen. Das findet unter großem Getöse und Geflatter statt, doch die wenigsten Menschen haben dergleichen je gesehen. Ich weiss so etwas, denn ich bin schlau."
Nur wenige Kilometer entfernt an einer anderen Grabstätte hatte ein ebenfalls berühmter Archäologe namens Ernst Stratcher eine ebenso plausible Erklärung für den Vorgang am Himmel: "Hier spielen die Temperaturen in der Atmosphäre eine große Rolle. Es treffen Heiss und Kalt aufeinander. Doch statt einem fürchterlichen Gewitter tragen die Urgewalten der Natur ihre Spannungen in einem wunderschönen Farbenspiel aus, das schon Künstler vieler Epochen zu ihren bunten Bildern inspiriert hat."
Johnny Ritchek ärgerte sich über seinen altklugen Rivalen und hängte die Archäologie an den Nagel. "Hat mir sowieso keinen Spaß gemacht, im Dreck zu wühlen. Das kann ohnehin jedes Kind viel besser."
Johnny Ritchek schlug also mit seinem Pickel auf mehrere steinernde Grabtafel ein, um zu sehen, wie sie sich verhalten, als sich der dunkle Himmel zu verfärben begann. "So etwas habe ich noch nie gesehen!" staunte er, was gelogen war, wie wir wissen (siehe "Johnny Ritchek in: Die Sternschnuppen Teil 1" vom 3.11.2005).
Was er sah war ein sogenanntes Wetterleuchten. Ein Phänomem, das in den nördlichen Ländern häufig vorkommt. "Die physikalische Erklärung ist recht einfach: Immer wenn die Elektronen der Farbe Rot und der Farbe Blau in der Atmosphäre aufeinander treffen findet eine magnetische Aufladung derselben statt. Die Farb-Atome stossen sich ab, um sich gleich darauf wieder anzuziehen. Das findet unter großem Getöse und Geflatter statt, doch die wenigsten Menschen haben dergleichen je gesehen. Ich weiss so etwas, denn ich bin schlau."
Nur wenige Kilometer entfernt an einer anderen Grabstätte hatte ein ebenfalls berühmter Archäologe namens Ernst Stratcher eine ebenso plausible Erklärung für den Vorgang am Himmel: "Hier spielen die Temperaturen in der Atmosphäre eine große Rolle. Es treffen Heiss und Kalt aufeinander. Doch statt einem fürchterlichen Gewitter tragen die Urgewalten der Natur ihre Spannungen in einem wunderschönen Farbenspiel aus, das schon Künstler vieler Epochen zu ihren bunten Bildern inspiriert hat."
Johnny Ritchek ärgerte sich über seinen altklugen Rivalen und hängte die Archäologie an den Nagel. "Hat mir sowieso keinen Spaß gemacht, im Dreck zu wühlen. Das kann ohnehin jedes Kind viel besser."
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