17.04.2008

Willy The Kid boykottiert: "Die Olympischen Spiele"

07.04.2008

Filmidee: "Zwei Freunde"

In der Geschichte begegnen sich zwei Männer und erkennen sich wieder. Beide wissen jedoch nicht woher. Sie grübeln und versuchen sich zu erinnern. Dabei erzählen sie sich Geschichten aus ihrer Vergangenheit.
Am Ende wird ihnen klar, dass sie sich vorher noch nie begegnet sind, sich aber mittlerweile so gut kennen gelernt haben, dass ihr Anfangsgefühl doch wieder berechtigung findet.

18.03.2008

Willy The Kid in: "Osterhase"

21.02.2008

Willy The Kid in: "Müll rausbringen"

16.01.2008

Willy The Kid in: "CD-Marker"

08.01.2008

Musiktip: "Mein Raum - Raul C.O. Kauke mal mit Musik!"

Das große Internet ist groß. Natürlich ist es hier möglich, Musiken anzuhören. Bloß wie?

Um einen kleinen Einblick in mein musikalisches Schaffen zu erhalten können Sie versuchen, hier zu clicken. Fahren Sie mit ihrem Mauszeiger über die markierte Stelle und drücken Sie im richtigen Moment mit dem Zeigefinger (Linkshänder nehmen natürlich den Kleinen Finger). Die wunderbare Welt der Musik beginnt sich Ihnen von nun an zu eröffnen...




Die MySpace-Seite von Raul C.O. Kauke enthält viele Informationen über meine musikalische Vergangenheit und wird auch in Zukunft zeigen, wie sich Töne und Takte gegenseitig verhalten können. Schalten SIe nicht aus. Auf dieser Seite gibt es auch viele wichtige Links und Rechts, die Sie beachten können. Falls es Ihnen zu viel wird schalten Sie Ihren Computer für ein paar Monate aus und lesen SIe mal ein gutes Buch! Oder spielen mit Ihrer Katze. Was, Sie haben keine Katze?

03.01.2008

Drehbuchentwurf für den Episodenfilm 02

Das Gläschen in Ehren

Ein Mann (M) steht an einer Bar. Der Herr Ober (O) tritt ihm auf der anderen Seite der Bar entgegen.

O: (trocknet mit einem Handtuch ein Glas ab) "Sie wünschen?"
M: (verzweifelt) "Oh, wenn ich das wüßte!"
O: "Aber aus welchem Grund haben SIe denn meine Lokalität betreten?"
M: "Darf... darf ich mir denn in Ihrer Lokalität etwas wünschen?"
O: "Sie dürfen sich alles wünschen. Bekommen tun SIe hier allerdings nur Schnaps."
M: "Schnaps! Das war das Wort, das mir nicht einfiel!"
O: "Wollen Sie nun?"
M: "Nein nein, das ist mir zu viel!"
O: "Ach,
einen könnse doch!"
M: "Na gut. Einen."

Der Herr Ober bereitet einen Schnaps und stellt diesen vor den Mann auf die Theke. Der Mann jedoch reagiert nicht.

O: (nach eienr Weile) "Wollen Sie nicht trinken?"
M: "Alleine?"
O: (sieht sich nach allen Seiten um) "Naja, Sie sind ja der einzige Gast in meiner Lokalität."
M: (sieht sich auch um) "Sie... Sie haben recht."

Der Mann nimmt das Gläschen in seine Hand, hält es hoch und betrachtet es sinierend.

M: "Wollen Sie nicht einen mit mir trinken?"
O: "Ich? Aber ich bin doch nur der Bedienstete."
M: "Sie könnten auch ein Kumpel von mir sein."
O: (verlegen) "Meinen Sie?"
M: "Aber ja! Sie sind nett."
O: (lächelt verschmitzt in sich hinein)
M: "Aber wenn SIe nicht wollen, trink ich allein."
O: "Nein nein! Ich trinke gerne mit Ihnen einen mit."
M: "Nee jetzt nicht mehr."
O: "Och bitte! Einen! Einen nur!"

Der Mann schüttelt den Kopf und macht eine wegschickende Handbewegung. Der Herr Ober geht aus dem Bild. Der Mann hält das Glas wieder hoch, lächelt und läßt das Glas fallen. Es zerbricht am Boden.

M: (schüttelt sich) "Teufel. Der war gut!"



("Das Gläschen in Ehren", von Torstn Kauke, 2007, Aquarell auf Leinwand)

19.12.2007

Drehbuchentwurf für den Episodenfilm 01

Ein Mann (1.) mit Hut und Mantel läuft eine Straße entlang. Unter dem Arm trägt er ein Paket, das in Geschenkpapier eingewickelt ist.

1.: "Eine Kälte ist das heute wieder..."

Da wird er von hinten von einer gnomenhaft anmutenden Person (2.) eingeholt. 2. tanzt und springt hippelig um 1. herum. 2. trägt bunte aber abgetakelte Kleidung. Sein Aussehen steht in krassem Kontrast zu 1..

Eine Weile tanzt 2. neben 1. her und betrachtet diesen neugierig. 1. ist zuerst verwirrt versucht den anderen dann aber zu ignorieren.

2.: (zeigt auf das Geschenk) "Was ist denn da drin?"
1.: (schweigt ignorierend)
2.: (ruft laut) "Hallo! Können Sie mich hören?"
1.: (blickt sich verlegen um) "Was wollen Sie?"
2.: (endlich im Gespräch mit 1.) "Ist kalt heute, gelle?"
1.: (abweisend) "Ja, es ist Winter."
2.: "Ja, das wußte ich bereits. Im Winter ist es meistens kalt."

Sie laufen / tanzen schweigend weiter. 2. versucht mehrmals mit großen Augen und Gesten die Aufmerksamkeit von 1, auf das Geschenk zu ziehen.

2.: "Was ist denn da drin?"
1.: "Nichts."
2.: "Doch doch! Da ist gewiss was drin."
1.: (antwortet nicht)
2.: "Bestimmt was zu spielen."
1.: (sieht 2. an, als habe dieser richtig geraten) "Hören Sie, was wollen Sie von mir? Können Sie mich nicht in Ruhe lassen?"
2.: "Mögen Sie mich nicht?"
1.: "Ich kenne Sie doch gar nicht."
2.: "Na und?"
1.: (bleibt stehen, wird eindringlicher) "Lassen Sie mir meine Ruhe!" (läuft weiter)
2.: (deutet auf das Geschenk) "Haben Sie das so schön eingepackt?"
1.: (laut) "Meine Ruhe!"
2.: (äfft 1. nach) "Meine Ruhe!"

17.12.2007

Johnny Ritchek's Jugendjahre Teil 1: "Die Schulzeit"

Johnny Ritchek war ein mittelmäßiger Schüler, der lediglich dadurch auffiel, dass er sein Pausenbrot stets von der runden Seite aß und sich über die Brotrinde her zum weicheren Teil durchbiss.
Sein wahrer Genius stach eines Tages urplötzlich hervor, als der Herr Lehrer in Rechnen eine komplizierte Textaufgabe stellte. Der Pädagoge versprach sich von dieser Aufgabe ein ruhiges halbes Stündchen, während die Schüler über der Aufgabe brüten sollten, bis sie ob der Unlösbarkeit aufgeben sollten.


Der kleine Johnny stand aber bereits nach 3 Minuten auf. Er sei fertig, verkündete er und das sei doch gar nicht schwierig gewesen.

Die Aufgabe: "Ein König hatte in seinem Reich zehn Städte. In der ersten wohnten hundert Leute, in der zweiten neunundneunzig, in der dritten achtundneunzig, und so weiter. Wenn der Monarch nun jedem Bürger ein Kuh und zwei Schafe schenken wollte, in jeder Stadt aber nur ein Kuhstall weniger und zwei Schafsställe mehr als es Bürger in der Stadt gab, wieviel Heu und Stroh musste er den Städten subvensionieren, wenn der Vorrat an Heu und Stroh in der zehnten Stadt doppelt so groß war, wie die Anzahl der Bewohner, in der neunten Stadt halb so groß, in der achten Stadt ein Drittel so groß, und so weiter war?"


Ritchek hatte nur kurz überlegt und stellte eine Gleichung auf, in der er H für den Vorrat an Heu und Stroh setzte und K für den König. Unter Einsetzen der Zahlen konnte nach Klein-Ritchek blitzschnell die Lösung für die Textaufgabe errechnet werden.


Der Herr Lehrer nahm das Heft des jungen Schülers an sich, um die Aufgabe zuhause nachzurechnen. Auf dem Nachhauseweg rutschte er jedoch auf Glatteis aus und wurde Invalide.


So kam es, dass Ritcheks Lösung nie beurteilt wurde und Johnny Ritchek mit ungebrochenem und nie widersprochenen Selbstvertrauen zum größten Mathematikgenie aller Zeiten aufstieg.





Die Klasse 3c. 2. Reihe von vorne, 2. von links: Johnny Ritchek

23.11.2007

Musiktip: "Die neue Raul"

Zum Geburtstag hat mir mein Bruder mein neues Album zusammengestellt. Mit alten und verloren geglaubten Songs und neuen Sachen drauf.



Zum freien Download hier klicken. Viel Spaß!

26.10.2007

Musiktip: "Spasma"


Habe es selbst lange nicht mehr gehört, mein 99er Album "Spasma". Man kann es jetzt hier bei UNPOP herunterladen und hören. Viel Spaß!

23.10.2007

13.09.2007

Willy The Kid in: "Documenta 12"

06.08.2007

Willy The Kid: "Dopingmafia"

18.07.2007

Fingerpuppenfilm: Kulissen

Da die Fingerpuppen sehr klein sind und keine Füsse haben muss der Shot von unten nach oben kommen, d.h. wir brauchen eher Dach als Boden. Im Folgenden sehen wir den Holzrohbau der Hauptkulissen des Raumschiffs vom Löwen, Bärchen und Co..



Der Holzrahmen wird im nächsten Arbeitsschritt mit einem Drahtgitter versehen.
Auf den Draht wird Pappmasché befestigt.






Dies sind die Einzelteile für den Korridor. Dieser ist von den Anforderungen her sehr kompliziert, da Schuß und Gegenschuß-Einstellungen sowohl die Fensterwand, als auch die gegenüberliegende Wand als
eigenständige Kulissen erfordern. Weiterhin will man ja auch mal die Figuren filmen, wenn sie den Korridor entlang auf die Kamera zulaufen.





Von daher besteht der Korridor aus drei einzelnen Kulissenteilen. Fensterwand, Gegenüber-Wand und Decke, die entweder auf die Fenster- oder Gegenüberliegende Wand aufgelegt werden kann. Die runden Löcher sind übrigens die Aussparungen für die Beleuchtung.




Der Blick in die Perspektive es Korridors.

Fingerpuppenfilm: Kulissen

Während sich das Drehbuch für den Fingerpuppenfilm (Arbeitstitel "Notruf im Großen Netz") in der Entwicklung befindet haben wir paralell damit begonnen, die aufwendigen Kulissen zu bauen. Der erste Arbeitsschritt war dabei die Konstruktion von plastischen Entwürfen, um die eigentlichen Anforderungen in Erfahrung zu bringen.




Nach dem Montieren der Hölzer ergaben Tests mit Kamera und Puppen die Maße und Pläne für die eigentlichen Kulissen.

22.06.2007

Kurzgeschichte von ca. 1992 (wiedergefunden...): "Totaler Stromausfall in unserer Stadt"

Dieser Junge, der immer wieder „Autsch, autsch!“ sagte, starb vor einem Jahr. Ich kannte ihn kaum... Er wohnte drei Häuser weiter und war auch vier Jahre jünger als ich. Deswegen hatte ich nicht viel mit ihm zu tun. Sein Tod allerdings hatte mich ziemlich beschäftigt. Vielleicht aber auch nur, weil mich der Tod meiner Verlobten nicht im geringsten berührte und ich so - meine Furcht und Abneigung vorm Tod stauten sich bei so vielen Todesfällen – alle meine Ängste und Aggressionen frei lassen musste. Ich vermute nämlich, dass mich der Junge heimlich als Gespenst heimsuchte, nachdem er starb. Als er noch lebte sah er mich immer so an, als ob er sagte: „Na, warte, Bursche, Dich suche ich heim, wenn ich verrecke!!!“ Und das, obwohl ich ihm nie etwas tat, ich kannte ihn ja nur vom sehen!

Ich kann auch nicht mit Sicherheit sagen, ob er mich als Gespenst besuchte. Ich sah nur manchmal ein weißes Bettlaken in meinem Schrank, obwohl dort nur graue Metallspielsachen aufbewahrt wurden.

Sie fragen sich sicher, warum hier im perfekt gesprochen wird. Das ist ganz einfach: Eines Nahts, als es wirklich verdammt finster war (totaler Stromausfall in unserer Stadt), dachte ich wieder, der Junge käme als Gespenst. In meiner Angst sagte ich zuerst gar nichts. Dann, als ich fast in Panik geriet, stellte ich folgendes seltsamerweise kühl und sachlich fest. Ich sagte: „Herr Gespenst, Ihre Maftern muftern!!!“

Seitdem wurde ich nie mehr von jenem Gespenst heimgesucht.


18.06.2007

Willy The Kid in: "Gewaltvideos"

08.05.2007

Leppmanns größtes Abenteuer Teil 5

Wieder zurück an meinem Schreibtisch konnte ich meine Überraschung kaum verbergen: Da lag ein neuer Gegenstand, den ich kürzlich schon einmal gesehen hatte: Der Holzanker. Noch naß lag er zwischen einer roten Weihnachtskugel und einem Schlüsselanhänger aus Gummi, wie ihn die Kinder gerne haben. Ich gab vor, mich um den Anhänger zu kümmern. Ich knubbelte ihn und fädelte einen Faden durch die Öse, beobachtete mit einem anderen Auge jedoch den Anker. Der bewegte sich nicht. Nicht einen Millimeter. Wie auch?

Also stand ich auf und ging zur Straße hinunter. Irgend etwas hatte ich übersehen. Der Fall begann, mir über den Kopf zu wachsen, als ich eine schwarze Limusine um die Ecke biegen sah. Zwei Männer mit Hut und Sonnenbrille saßen darin und tauschten Hut gegen Brille. War ja klar: Jeder wollte einmal abwechselnd die Brille und den Hut haben. Hätte einer von ihnen mal den Hut UND die Sonnenbrille auf einmal gewollt hätte es vermutlich Streit gegeben. Ich also zum Wagen. Man kurbelte das Fenster hinunter und ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Was hatte das mit einem Seemann zu tun, der mich erst Esel, dann Idiot nannte und mich auf die hohe See lockte.
So fragte ich die Insassen der Limusine: "Was hat der Anker damit zu tun?"

Die beiden Männer sahen sich lange an. So lange, dass ich schon fast wieder in mein Büro gegangen wäre. Da antwortete der eine: "Können Sie sich das nicht denken? Wie viele Leute kommen in Ihr Büro? Und wieviel von denen fahren zur See?" Und der andere fragte weiter: "Und wieviele von denen können einen Anker - also einen echten aus Stahl - soweit werfen, dass er ins Wasser fällt?"

Ich konnte mit diesen Aussagen gar nichts anfangen. Doch bevor ich nachfragen konnte fuhr der Wagen mit einem Blitzstart los. Kaum war er weg, startete ein anderes Auto und nahm die Verfolgung auf. Ich wusste, dies würde spannend werden. Aber ich war nicht mobil und ging langsam aber nachdenklich in mein Büro zurück.

Leppmanns größtes Abenteuer Teil 4

"Leppmann, Sie sind ein Idiot."

Der Seemann, der mich einen Esel geschimpft hatte wollte sich nicht mit mir vertragen. Da saß ich nun an der Reeling seines Schiffes und war unterwegs nach Übersee. In meinem Büro wartete haufenweise Arbeit auf mich und ich sollte eine Kreuzfahrt unternehmen.
"Nehmen Sie es leicht, Leppmann. Genießen Sie die Fahrt."
Wir begannen eine Diskussion über Vor- und Nachteile der Schifffahrt. "Eisenbahnen sind auch sehr schnell.", gab ich zu bedenken. Der Seemann lächelte. "Aber Eisenbahnen befahren nun mal nicht die Meere, Sie Idiot."
Ich dachte nach, welches Verkehrsmittel über die Meere fahren könnte und gleichzeitig besser sei, als ein Schiff. "Da können Sie lange nachdenken, Leppmann! Ein Schiff ist und bleibt ein Schiff." Er nahm einen Anker und warf ihn weit ins Meer. "Das macht man so. Alle 100 Seemeilen schmeisst man einen Anker ins Meer, für den Fall, dass man doch einmal den Weg zurück fahren muss. Muss man meistens nicht, weil die Schifffahrt ist ja perfekt." Ich wollte auch einen Anker werfen, konnte ihn aber noch nicht einmal heben. Der Seemann gab mir ein Imitat aus Holz, das konnte ich werfen. Aber es schwamm auf dem Wasser und driftete ab nach Westen. Der Seemann lachte nur.

Nach einigen Wochen auf hoher See fuhr man mich schließlich wieder zum Hafen. Das war ein seltsames Abenteuer, aber ich war ein wenig braun dabei geworden.