07.07.2006

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 16


Die Vertreter aller Regierungen sollten einem fünfjährigen Mädchen einen Wunsch erfüllen.
Doch die Mutter musste die Botschafter der Weltöffentlichkeit fürs erste vertrösten. Ihre Tochter halte gerade Mittagsschlaf und habe am Nachmittag Flötenunterricht.


Wiedergefundene Serie (1998) Teil 15


Ein Frosch hatte an seinem Geburtstag eine lustige Idee: Er lud alle seine Freunde ein: Die Kröte, den Lurch, den Molch, Frau Echse und den Storch

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 14


Ein glückliches Huhn legte eines Tages zwei Eier. Liebevoll brütete es und wartete gespannt auf seinen Nachwuchs.
Ein zufriedenes Huhn kam vorbei – ebenfalls den Nachwuchs in den Schalen – und schlug vor, doch gemeinsam alle vier Eier auszubrüten. Dann konnten sie sich abwechseln und eines von beiden Hühner immer im Weiher baden.
Das glückliche Huhn gab zu bedenken, dass man doch dann nicht erkennen konnte, welches Küken zu welchem Huhn gehörte. Ganz einfach schnatterte das zufriedene Huhn. Es schrieb mit einem Filzer auf seine Eier ein „z“ und auf die des glücklichen Huhnes ein „g“. So konnten sie zufrieden und glücklich ihren Brutplan ausführen.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 13

Ein Lehrling rutschte auf einem Stück Seife aus. Der Meister lachte herzlich. „Das habe ich dahin geworfen, um zu sehen, wie Du Dich im freien Fall verhältst.“
Der Freie Fall war für den Lehrling bis dato nur ein Mysterium gewesen. Ein geheimnisvoller Kult, von dem nur eingeweihte wussten.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 12


Als ein vom Zirkus entflohener Elefant von einem kurzsichtigen Tankwart mit dem Zapfschlauch verwechselt wurde sagte der Kunde erstaunt: „Ach, liefern die das Benzin jetzt direkt?“



Wiedergefundene Serie (1998) Teil 11

Ein Fassadenkletterer wurde in flagranti erwischt. Neun Beamte mussten den Wilden abführen. Der hatte nur Spott übrig. Immerhin habe er über hundert Fassaden erklettert, von diesen lächerlichen Gebäudevorsprüngen im Innenstadtbereich einmal abgesehen.
Der Richter verurteilte den Fassadenkletterer zu sieben Jahren Haft auf Bewährung. Eine Frage bekam der noch gestellt. Der Richter habe vor, im Urlaub zu kraxeln und wo man günstige Ausrüstungen erstehen könne.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 10

Ein junges Bier fragte ein abgestandenes nach dem Sinn des Lebens. „Immer dieselben ollen Kamellen!“ fluchte das abgestandene Bier. „Kaum auf der Welt und schon denken sie, es gäbe einen Sinn für uns Bier.“
Das junge Bier wollte sich verteidigen. Es war doch nur neugierig, warum das abgestandene keine Schaumkrone mehr habe, und weshalb es bei ihm so eigenartig bitzle.
Das abgestandene Bier lachte. „Kindchen, zwischen uns beiden gibt es einen großen Unterschied.“ Es wollte zu einer Erklärung ansetzen, doch da wurde das junge Bier ausgetrunken.



Wiedergefundene Serie (1998) Teil 09


Der erste Ausflug der hautfeuchten Außerirdischen Familie sollte aufs Land gehen.
Doch schon am Bahnhof fing der Ärger an. Viel zu trocken waren Bahnsteig und Abteile. Die Schäffner und Bahnbediensteten mussten mit Eimern den Weg der Außerirdischen bewässern und ein Vorsteher kehrte noch schönen heißen Algensud dazu.
Das Zugabteil wurde von innen mit feuchten Schwammbahnen bespannt, ein Luftbefeuchter und eine Höhensonne sorgten für Klima. Mit einem Schlauch wurde der Feuchtigkeit Fluss verliehen. Das sei wichtig, erklärten die Außerirdischen, damit das Ionenfeld immer in eine Richtung fließe. Das mache die Schleimpohren so schön ranzig.

06.07.2006

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 08

Ein Ritter sollte einen Drachen besiegen. Da beide keine Lust auf einen blutigen Kampf hatten einigten sie sich auf einen Handel: Derjenige, der die größte Torte backen konnte sollte Sieger ihres Wettstreites sein.

Der Ritter besorgte sich Kochbücher, Rezepte, Zutaten, Töpfe, Schüsseln und Formen. Und er buk eine sehenswürdige Torte, so groß ,dass die längste Leiter gerade so an ihre Spitze reichte, um dort ein Ritter- und ein Drachenfigürchen – einem Brautpaar gleich – zu postieren.

Stolz karrte der Ritter sein Wunderwerk der Backkunst zum Drachen. Der lag traurig vor seiner Höhle. „Du hast schon längst gewonnen, Ritter! Mit meinen globigen Tatzen kann ich doch keine Torte backen!“

Da mussten beide lachen und sogleich die Torte verputzen.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 07


Ein Fischer fing eines Tages eine Meerjungfrau. Die bat ihn, sie freizulassen, sei sie doch die Prinzessin der Meere und der Fischer dann drei Wünsche frei. Die Gelegenheit verpasste der Fischer nicht und schmiss das Wasserwesen über Bord.

Wohl überlegt formulierte er drei kluge Wünsche. Doch nichts geschah. Er versuchte es noch lange in allen Sprachen und mit Gestik und Tonfall.

Was der arme Fischer nicht wusste war, dass die vermeintliche Prinzessin der Meere nur ein verdammtes Nixenflittchen war.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 06


Einige hautfeuchte außerirdische Lebensformen hatten einen Waschsalon mit ihrem Brutplatz verwechselt. Als sie ihren Irrtum bemerkten war es schon zu spät. Der Nachwuchs war geschlüpft und hielt schreiend die ebenfalls schreiende Kundschaft für Nahrung.

Die außerirdischen Eltern bemühten sich zu retten, was zu retten war, rannten hierhin, sprangen dorthin und zirpten aufgeregt in ihrer merkwürdigen Sprache. Der Besitzer des Waschsalons beruhigte alle Anwesenden (und deren Überreste): Die Versicherung würde für den Schaden aufkommen, für so etwas sei man ja schließlich gewappnet.


Ein Putzkommando wurde bestellt, als die Kleinen ihren ersten Ausflug in ihrem jungen Leben machten.


Wiedergefundene Serie (1998) Teil 05


Ein LKW überholte einen PKW. „Na, Du lahme Ente!“ lachte er. Der PKW nahm nun alle Pferdestärken zusammen und gab Gas, war bald über alle Berge.

„Du vergraulst Dir noch den letzten Freund.“ Lachte der LKW-Fahrer. „Ich brauche keine Freunde.“ gab der LKW knurrend zurück. „Ich brauche Lasten! Schwere Lasten, die ich zu befördern habe!“ Der LKW ließ sein Nebelhorn laut tröten. Der LKW-Fahrer nickte. „Ja, das geht mir genauso. Lasten sind eben unser Leben. Nicht Personen, die im Prinzip auch zu Fuß gehen könnten, sondern Dinge, die weit transportiert werden müssen und kein Mensch zu heben in der Lage wäre.“

Wieder war ein PKW langsamer und der LKW scherte aus. „Hast wohl Deine Gangschaltung daheim vergessen!“ lachte der LKW zum PKW. Dieser ärgerte sich aber nicht, sondern senkte nur traurig den Blick. „Meine Fahrerin ist eine kurzsichtige Langsamfahrerin, die viel lieber zuhaus geblieben wäre.“

Da hatte der LKW Mitleid und fragte den LKW-Fahrer um Rat. Der schlug vor, den PKW aufzuladen und die Fahrerin am nächsten Rastplatz einfach abzusetzen.

29.06.2006

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 04

"Meinen Ball habe ich sehr lieb." sagte das kleine Kind. Und in der Tat: es hielt und wog den Ball zärtlich im Arm und sang mit seiner zierlichen Stimme ein Wiegenlied. Nachts lag der Ball im Puppenbett und wurde morgens gewaschen.

Von der Fantasie des Kindes gerührt kam der Vater auf eine gute Idee. Er malte mit Filzer zwei Augen und einen lachenden Mund auf den Ball.

Die Mutter hatte dieselbe Idee und bamalte das Spielzeug auf der anderen Hemisphäre. Mit dem Resultat, dass der Ball nun zwei lachende Gesichter aufwies.

Das Kleine Kind nahm die Veränderung seines Balles nie bewusst wahr, denn es kam sofort in das Alter, in dem es sich mehr für technische Dinge interessierte.

Als es älter war hielt es die Gesichter auf dem Ball für die eigene Schmiererei im Kindesalter.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 03

Der Herr Lehrer war an die Wand gefesselt. Pulte und Stühle brannten zum Scheiterhaufen gestapelt lichterloh. Die Kinder hatten sich mit Ruß Kriegszeichen geschminkt und rannte nmit Siegesgeheul umher.

Die Tür ging auf und der Direktor staunte nicht schlecht, und ob er mitmachen dürfte bei dem Spektakel. Die Kinder krönten ihn zum Ehrenhäuptling und stimmten wieder - diesmal mit dem Direktor - ihr Geheule an.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 02


Ein junger Mann schlief in seinem Sessel ein. Es war ein anstrengender Tag und die Schallplatte fräste sich durch die Auslaufrille. Er schlief tief und fest und keines der ihn umgebenden Geräusche konnte ihn dabei stören.

Auch nicht das Geräusch an der Wohnungstür. Und auch als sich ein Einbrecher durch diese schlich, sie wieder schloß und im Raum stand: Keine Regung im tiefen Schlaf des jungen Mannes.


Der Einbrecher vergewisserte sich, dass er nicht bemerkt wurde und machte sich nach den begehrten Wertsachen zu schaffen.
Er vermutete den Tresor im Schlafzimmer und verschwand darin, als durch leises Klirren fast verraten ein weiterer Einbrecher sich durch das Fenster Einlaß verschaffte. Auch er die Wertsachen - fand aber keine und machte sich in die Küche, um das Silberbesteck. Gleichzeitig kehrten beide wieder auf die Bildfläche zurück, sahen einander und erschraken.

Ein kurzer Streit um Arbeitsplatz und Wertsachen entbrach. Da öffnete sich eine Falltür und ein dritter Einbrecher stieß herauf. Er verneigte sich kurz und zu dritt verließen sie den Raum durch die Falltür.
Die Falltür fiel zu und die Erschütterung ließ die Platte springen, die ging aus.


Nun wachte der junge Mann auf, legte die Platte weg, machte den Plattenspieler aus und ging zu Bett.

Wiedergefundene Serie (1998) Teil 01


Ungewollt fielen dem Komissar die Beweise für einen Fall in die Hände, den er gar nicht kannte. Es war ein Brief mit einem Geständnis und ein Tip, wo Tatwaffe und Fingerabdrücke zu finden seien: In einem Bahnschließfach. Im benachbarten Schließfach seien zudem noch die entsprechende Polizeiakte mit vorgefertigtem Haftbefehl.

Der Komissar begann sofort mit der Observierung der Bahnschließfächer. Leider hatte der Unbekannte keine Angabe über die Nummer des Verstecks. Der Komissar musste praktisch bei Null anfangen.


Im Laufe des Tages fanden sich mehrere Verdächtigte ein und zum Schluß der Inspektor, der den Fall leitete und an den der Brief adressiert war, den der Komissar irrtümlich erhielt.

Der Inspektor schlug dem Komissar auf die Schulter. Zumindest dieses Missverständnis war gelöst. Nun wollten die Verdächtigten aber wissen, wer der Täter war. Immerhin habe sich dieser mit dem Geständnis identifiziert.

Ja, antwortete der Komissar, aber der Name der Person stehe nicht im Telefonbuch und auch der Herr vom Einwohnermeldeamt habe keinen Rat gewusst.

So läuft der Täter noch heute frei und ungestraft herum.

06.04.2006

Johnny Ritchek im: "Atomkraftwerk Teil Zwei"


Die Gruppe der Atomkraftgegner war auf ihrem Weg vom Kraftwerk nach Hause zurück. Immer noch waren sie sehr betrübt ob ihres Misserfolges. Johnny Ritchek versuchte seine Freunde mit Bauchrednertricks aufzuheitern, was aber nicht funktioniert. Als es schon zu dämmern begann entdeckten sie eine Rauchschwade am Horizont, in der genauen Richtung, in der das Atomkraftwerk stand.

Was war geschehen? Ein GAU? (Die Mitglieder der Gruppe hätten es ja schon vorher gewusst)

Wir blicken etwas zurück in Zeit und Raum:

Soeben hatten Johnny Ritchek und seine Freunde das Gelände des Kraftwerks verlassen, da erklang die Pausenglocke, die dem Personal fünf Minuten gab, sich mal die Füsse zu vertreten. Der Kraftwerkdirektor ging voraus, seine Untergebenen folgten ihm im Gänsemarsch. Da entdeckten sie einen Haufen unbenutzter Transparente. Diejenigen vom Personal, die lesen konnten lasen die Botschaften laut vor. Man fragte sich, was das sollte und nur der Direktor - nicht umsonst der schlauste von ihnen - wusste Rat: "Diese Texte sind hier hergebracht worden um aufgehängt zu werden. Unsere Pause dauert noch drei Minuten, also fangen wir an!"

Der Direktor war ein ordentlicher Mensch und nichts hasste er mehr, als Dinge, die unbeendet waren. Also holte man Hämmer und Nägel und befestigte die Transparente am Hauptreaktor, woraufhin dieser natürlich explodierte (siehe "Johnny Ritchek im Atomkraftwerk Teil Eins").

Die Gruppe der Atomkraftgegner, der unser Held Johnny Ritchek angehörte hatte also mit ihrer Protestaktion gewonnen. Doch zu welchem Preis?
Obwohl das ganze Land unter der Strahlung litt war Ritchek guter Dinge. "Immerhin habe ich etwas erlebt und mich nicht gelangweilt."

Johnny Ritchek im: "Atomkraftwerk Teil Eins"


Johnny Ritchek hatte sich heute einer Gruppe Atomkraftgegner angeschlossen. "Nicht wegen ihrer politischen Einstellung.", wie er beteuerte. "Nein, ich mag ein paar von ihnen sehr gerne, weil sie sehr nett sind."

An diesem Tag wollte die Gruppe im Rahmen einer Protestaktion das Gelände eines Atomkraftwerkes aufsuchen und sich nach Verkündung einiger Parolen an den Hauptreaktor nageln.
"Das bedeutet einen Tag Spass mit den Menschen, die ich mag." erklärte Johnny Ritchek. Und so liefen sie - bepackt mit Rucksäcken und Transparenten - los. Es wurde ein lustiger Marsch und es wurde viel gelacht.

Ritchek staunte nicht schlecht, als sie das Kratwerk erblickten. "Hatte ich mir kleiner vorgestellt." Nachdem die Gruppe einige Wächter ausgeschaltet hatten versuchten sie, sich auf dem Gelände zu orientieren. Wo war denn nun der Hauptreaktor?

Johnny Ritchek wusste Rat: "Schließlich war ich mal Leiter eines Atomforschungsprogrammes. Wir versuchten die Spaltung eines Atomes nur mit Küchenbesteck durchzuführen: Messer, Gabel, Scher und Licht. (oder so ähnlich...)"

Zielstrebig ging Ritchek zum Hauptreaktor. Seine Freunde packten sogleich Nägel und Hämmer aus ihren Rucksäcken und wollten mit dem "Akt der Abhängigkeit von der Atomkraft und ihrem Widerspruch inspe" beginnen. Da lenkte Johnny Ritchek ein:
"Halt! So gut ich Eure Idee finde, und so gerne ich mich selbst auch handwerklich betätige. Aber einen Nagel in einen Hauptreaktor zu schlagen empfiehlt sich nicht." Immerhin schwirrten innerhalb des Reaktors die Atome hin und her und treffe ein Nagel auf eines könnte es zur Explosion kommen - mindestens könnte das Atom persönlich beleidigt werden.

Gesenkten Hauptes zog die Gruppe wieder ab. Alternative Methoden zur Durchführung ihrer Aktion gab es zwar, jedoch hatte ausgerechnet Johnny Ritchek den Rucksack mit den Klebebandrollen vergessen.

"Die Transparente können wir ja erst mal hier lassen." schlug er vor. "Wir können sie ja beim nächsten mal verwenden, oder ein paar freundliche Damen und Herren vom Kraftwerkspersonal hängen sie für uns auf..."



Im Folgenden einige Parolen auf den Transparenten der Gruppe der Atomkraftgegner:

Keine Atomkraft!

Wir sind gegen Atomkraft!

Keine Spannung durch Spinnung!

Keine neue Startbahn!

Atom ist doof!

Weniger Atom - Mehr Dynamo!

Wer braucht Strom? Wir haben Mukkies!

23.03.2006

Johnny Ritchek in: "Das Ding"


"Dieses Ding lag einfach auf dem Weg herum. Ich weiss beim besten Willen nicht, um was es sich dabei handelt." Johnny Ritchek ist bekanntlich Forscher und nichts reizt ihn mehr, als ein unbekanntes Ding.
"Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit extraterrestisch. So etwas kann nicht von unserer kleinen Welt kommen."

In seinem Labor hat er viele Geräte, die zur Identifizierung von Gegenständen geeignet sind, doch bei diesem müssen sie passen. Ritchek schüttelt nachdenklich den Kopf. "Es ist unerklärlich! Aber auch enorm faszinierend zugleich. Ich würde das Ding gerne fotografieren, doch vermutlich lässt es sich aus radioaktiven Gründen nicht ablichten."

Johnny Ritchek ist den ganzen Tag damit beschäftigt, dem Ding auf die Schliche zu kommen - ohne Erfolg. Am folgenden Tag liegt es schon wieder einfach in der Ecke herum, zusammen mit den anderen unerklärlichen Fällen, die unserem Helden in all den Jahren untergekommen sind.

22.02.2006

Johnny Ritchek in: "Kosmische Strahlung Teil B"


Die Erde befand sich an diesem Tag in einem unheimlichen Feld von kosmischer Strahlung. Deshalb wirkte der Sonnenschein heftiger als sonst auf die Atmosphäre und damit auf die Menschen ein. Johnny Ritchek, der Welt größter Forscher von kosmischer Strahlung stellte schon seit Tagen viele Theorien auf. "Alle anderen Forscher von kosmischer Strahlung sind kleiner, und wenn es nur Zentimeter sind..."


Theorie 1: Die Nichtirdischen sind schuld. Sie haben irgendeine Lampe in ihren Ufos angelassen und wir müssen drunter leiden.

Theorie 2: Die Menschen sind selbst schuld. Nie sind sie einer Meinung, ständig gibt es Streit. Da geschieht ihnen so eine Katastrophe nur recht.

Theorie 3: Die Tiere sind schuld. Sie haben sich gegen uns Menschen verschworen, naja, sehr verläßlich waren diese Viecher ja noch nie!

Theorie 4: Niemand ist schuld. Warum muss auch immer jemand an irgend etwas schuld haben? Können wir etwas nicht einfach mal hinnehmen?


Ritchek war stolz auf seine theoretische Arbeit. Er steig aus seinem Kühlschrank, weil er gesehen hatte, dass das Gerät mal wieder abgetaut werden musste.